Eine eigene Firma gründen – 15 Tipps zum Durchhalten

Viele träumen davon, sich mit einer zündenden Idee selbstständig zu machen und eine eigene Firma zu gründen. Was in der Theorie ganz einfach klingt, stellt junge Start-ups und Gründer jedoch immer wieder vor große Herausforderungen. So ist es nicht verwunderlich, dass knapp 75 Prozent aller Firmengründer in den ersten 12 Monaten scheitern. Wie lässt sich sicherstellen, dass das eigene Unternehmen nicht zu diesen gehört?

Wir haben 15 Tipps zusammengestellt, die dabei helfen, zu den glücklichen 25 Prozent der Unternehmensgründer zu gehören:

1. Das Unternehmensziel klar definieren

Welches Ziel hat das Start-up? Warum ist es für Kunden interessant? Wenn man diese beiden wichtigen Fragen beantworten kann, ist man bereits auf dem besten Weg zum Erfolg. Der potenzielle Kunde bzw. Käufer sollte immer im Zentrum dieser Überlegung stehen.

2. Etwas tun, was man selbst liebt

Wenn das eigene Herz nicht für die Sache schlägt, wird die Versuchung groß sein, in schwierigen Zeiten aufzugeben. Wenn man jedoch in der Lage ist, etwas zu tun, das man selbst liebt, wird man auch in schwierigen Zeiten viel mehr Motivation haben, weiterzumachen. Start-ups verlangen mehr als eine 40-Stunden-Woche. Wer eine eigene Firma gründen möchte, muss bereit sein, rund um die Uhr dafür zu arbeiten!

3. Aus Kritik und Rückschlägen lernen

Unerbittliche Negativität nützt nichts, wenn man eine eigene Firma gründen möchte. Durchdachte Kritik hingegen kann sehr wertvoll sein. Jede Gelegenheit, einen Aspekt des Unternehmens zu verbessern, sollte herzlich willkommen sein. Auf dem Weg wird es immer wieder kleinere und größere Rückschläge geben, es gilt, aus diesen zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen.

4. Eine Marke kreieren

Schon bei der Wahl des Firmennamens sollten Gründer kreativ sein und einen Namen wählen, der das Produkt oder die Dienstleistung repräsentiert. Die Vision sollte es sein, nicht nur ein Produkt, sondern eine Marke zu kreieren und dadurch einen nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten.

5. Eine eigene Firma gründen – für Kunden und Käufer

Viele Gründer von Start-ups vergessen bei den ersten Erfolgen, dass es letztendlich darum geht, dem Kunden zu dienen. Persönliche Interessen und Befindlichkeiten müssen sich da leider hintenanstellen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf entstehen einzigartige Produkte oder Dienstleistungen, über die sich Kunden wirklich freuen können.

6. Herausfinden, was die Kunden wirklich wollen

Wer blind davon ausgeht, zu wissen, was Kunden wollen, kann diese Annahme beim eigene Firma gründen teuer bezahlen. Dabei muss die Marktrecherche nicht teuer sein. Gründer können Foren durchsuchen, Fragen auf Social Media stellen oder etwas Geld für Meinungsumfragen ausgeben. Somit lassen sich kostspielige Fehler vermeiden.

7. Sorgfältig und vorausschauend planen

Ein Businessplan ist viel mehr als ein notwendiges Übel, um bei der Finanzierung zu helfen und Investoren und Kreditgeber zu überzeugen. Er kann vielmehr als Leitfaden dienen und helfen, sich auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren.

8. Die Zukunft antizipieren

Niemand kann mit Sicherheit sagen, was morgen kommt. Es gilt daher sich immer über aktuelle Neuerungen zu informieren und die Trends der Branche im Auge zu behalten, um dann schnell reagieren zu können.

9. Soziale Medien richtig nutzen

Niemand kann alles vorhersagen. Gründer sind auch nur Menschen. Sie müssen daher sicherstellen, dass das Unternehmen flexibel genug ist, um schnell auf Überraschungen zu reagieren. Gründer sollten die Macht von Social Media nutzen, um sich mit potenziellen Mitarbeitern, Partnern, Kunden, Anbietern oder Personen zu vernetzen.

10. Netzwerken

Das Internet bietet zahlreiche Chancen für die Gründung eines eigenen Unternehmens. Jedoch trifft man Menschen im wirklichen Leben bei Konferenzen und Netzwerkveranstaltungen. Die Verbindung zu einer Person, die von Angesicht zu Angesicht entsteht, ist natürlich stärker als eine, die zwischen den Bildschirmen zustande kommt. Professionelle Visitenkarten helfen, eine Begegnung in eine Beziehung zu verwandeln. Networking ist ein Mittel zum Zweck. Es hilft, um festzustellen, wer die Zeit wert ist und wer nicht. Gründer dürfen nicht den Wert von jemandem, der nützlich ist, unterschätzen. Genauso wenig wie das zerstörerische Potenzial von jemandem, der es nicht ist.

11. Zeit finden, um sich zu entspannen

Während jeder Unternehmer mit einer erhöhten Arbeitsbelastung rechnen muss, gilt es dennoch Zeit zu finden, um sich zu entspannen. Ohne die gelegentliche Entspannung, wird man unweigerlich einen Burn-out erleiden und dem Unternehmen Schaden zufügen.

12. Richtig verhandeln

Wann immer ein Preis genannt wird, müssen Unternehmer daran denken, dass ein gesunder Anteil davon die Gewinnspanne ist. Lässt sich diese Marge zum eigenen Vorteil senken?

13. Marketing

Wenn die Leute nicht wissen, dass man existiert, kann man keine positiven Ergebnisse erwarten. Es gibt diverse Marketing-Tools, die sowohl für das große – als auch für das kleine Budget gemacht sind. Die Arbeit mit Profis im Marketing und Vertrieb ist unerlässlich, um das Unternehmen bekannt zu machen.

14. Nicht aufgeben

In vielen Fällen scheitern nicht die Start-ups oder die Idee. Viele Gründer geben einfach auf. Das Wichtigste beim eigene Firma gründen ist es, auch schwierige Phasen zu überstehen und weiter zu machen.

15. Teamwork

Besonders in jungen Unternehmen und Start-ups ist der Zusammenhalt im Team wichtig. Teamevents oder ein regelmäßiges gemeinsames Mittagessen sorgt für eine lockere und angenehme Atmosphäre. Der Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung hängt maßgeblich von den beteiligten ab.

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