Digitalisierung oder Haptik? – Synergieeffekte im Marketing nutzen

Ihr wollt im Marketing jetzt so richtig Gas geben? Ihr kennt Eure Ziele und Buyer Personas? Ihr wisst, welche Inhalte relevant sind und Euren Nutzern eindeutigen Mehrwert bieten? Dann habt Ihr jetzt wahrscheinlich die Wahl wie Ihr Euer Budget effizient einsetzt, um neue Kunden anzusprechen, Umsätze zu generieren und Kunden zu binden. Müsst Ihr Euch wirklich zwischen Online- und Offline-Maßnahmen entscheiden? Natürlich nicht – Ihr müsst diese unterschiedlichen Maßnahmen nur intelligent verzahnen.

Was bringt Onlinemarketing? Reichweite, Relevanz und Sichtbarkeit

Eure Zielgruppe ist digital unterwegs? Dann müsst Ihr diese natürlich auch online abholen. Mit Maßnahmen aus dem Online-Marketing schafft Ihr die idealen Bedingungen dafür, dass Inhalte in den richtigen Kanälen zur richtigen Zeit gefunden werden.

  1. Suchmaschinenmarketing für eine Position auf den vorderen Plätzen bei Google & Co

  2. Wenn Ihr im Netz besser gefunden werden möchtet, habt Ihr ohne SEO-Expertise heute kaum noch eine Chance bei Suchmaschinen wie Google oder Bing auf den vorderen Rängen zu landen. Ihr solltet Euch in einem ersten Schritt mit den internen SEO-Faktoren, wie zum Beispiel Ladezeit, Qualität der Inhalte oder interne Verlinkung Eurer Website beschäftigen. Da Google beispielsweise verschiedene Kennzahlen Eurer Website analysiert und auf Basis dessen einen Platz vergibt, könnt Ihr hier an sehr vielen Stellschrauben drehen, um von Euren potenziellen Kunden besser gefunden zu werden.

  3. Suchmaschinenwerbung für schnelle Erfolge

  4. Täglich werden allein bei Google mehr als fünf Milliarden Suchanfragen von Nutzern gestellt. Schaltet doch genau da Text- und Bildanzeigen, wo sie Eurer Zielgruppe auch auffallen. In der Regel ist die Anzeigenschaltung kostenfrei, Ihr zahlt nur beim Klick des Nutzers auf Eure Anzeige. So könnt Ihr im Vergleich zu SEO recht schnell den Traffic auf Eure Website erhöhen, behaltet aber Eure Kosten stets im Blick. Voraussetzung dabei ist, dass Ihr Eure Zielgruppe gut kennt und genau wisst, wo sich diese im Netz bewegt – damit Ihr auch wirklich relevante Leads generiert.

  5. Auf Social-Media-Kanälen im Gespräch bleiben

  6. Social Media – ja, das bedeutet für Euch personellen und zeitlichen Aufwand für das Einrichten und die Pflege ausgewählter Kanäle. Aber nur hier habt Ihr die Chance, tief in die Zielgruppe hineinzuhorchen, Euer Unternehmen zu präsentieren und in den direkten Austausch mit Interessenten und Kunden zu gehen. Mit informativen wie unterhaltsamen Inhalten erarbeitet Ihr Euch ein positives Markenimage und erlangen so das Vertrauen Eurer Kunden. Mit Bildern, Texten oder kurzen Videos könnt Ihr über neue Produkte oder Leistungen informieren oder das Unternehmen und seine Mitarbeiter vorstellen. Auch für Unternehmen aus dem B2B-Bereich ist die Kommunikation über die sozialen Medien Bestandteil eines umfassenden Marketingplans.

  7. E-Mail-Marketing als Kommunikationsmittel

  8. Was macht Ihr eigentlich mit anonymen E-Mail-Adressen, die Ihr zum Beispiel bei Downloads von Whitepapern oder E-Books generiert habt? Ihr müsst diese in interessierte Kunden verwandeln. Hierbei hat sich das E-Mail-Marketing als geeignetes Instrument herauskristallisiert. Beschleunigt mit interessanten Mails zu Produkten oder News aus dem Unternehmen den Prozess von der Eingabe der Kontaktdaten bis zum finalen Kaufabschluss. Auch danach könnt Ihr via Newsletter die Kunden ganz gezielt weiter informieren und so langfristig an Euch binden.

Was bringt Offline-Marketing? – Kundenbindung, persönlicher Kontakt, Erinnerungen

Eure Zielgruppe ist nicht nur im Netz unterwegs, sie ist auch offen zum Beispiel für haptische Werbemaßnahmen. Nicht umsonst haben Flyer, Printanzeigen oder Werbetafeln immer noch ihre Daseinsberechtigung. Es gibt aber noch weitere Anlaufpunkte, an denen Ihr direkt mit Interessenten, Kunden oder Geschäftspartnern in Kontakt treten und Beziehungen aufbauen könnt.

  1. Direktkontakt auf Messen und Konferenzen

  2. Auch in Zeiten des Internets haben Messen und Events wie Branchentreffen an Beliebtheit nicht abgenommen. Warum? Weil es wichtig ist, sich persönlich kennen zulernen, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Seid Ihr ein Unternehmen aus dem Bereich Sensortechnik, trefft Ihr auf einer speziellen Konferenz zu diesem Thema genau Eure Zielgruppe und damit auch Eure potenziellen Kunden. Ihr könnt aber auch selbst Anlässe schaffen, um Eure Zielgruppe ins Haus zu holen, beispielsweise bei einem Tag der offenen Tür oder dem Firmenjubiläum, das groß gefeiert werden sollte. So lernt Ihr Eure Kunden persönlich kennen und schafft das Vertrauen, dass am Ende vielleicht doch über den Kauf bei Euch, statt bei einem Mitbewerber, entscheidet.

  3. Werbeartikel bzw. Give-aways als kleine Aufmerksamkeit

  4. Der Klassiker schlechthin: Der Kuli, der auf Messen gern nach dem Eintrag von Kontaktinformationen als Werbegeschenk mitgegeben wird. Kommt der Interessent zu Hause an, wird er durch dieses haptische Element wieder an das Treffen erinnert. Wenn Ihr zu solchen Anlässen Give-Aways verteilt, solltet Ihr darauf achten, dass diese einzigartig sind und Euer Unternehmen bzw. dessen Philosophie wiederspiegeln. Ihr könnt Euch mit Werbeartikeln aber auch bei Geschäftspartnern in Erinnerung rufen oder bei Mitarbeitern bedanken. Achtet dabei darauf, dass Ihr auch den Geschmack trefft, besonders wenn es um kleine Aufmerksamkeiten für die eigenen Kollegen geht. Hier würden sich vielleicht nachhaltige Coffee-to-go-Becher mit eigenem Logo anbieten, die auch außerhalb Eures Unternehmens von Anderen gesehen werden.

Eine clevere Verzahnung der Marketing-Maßnahmen: Von Online zu Offline

Im Marketing geht es darum, die Bedürfnisse des Kunden bzw. Interessenten auszuloten und zu erfüllen. Seid Ihr ein junges Unternehmen aus der Druckbranche, dann lohnt es sich via Printmailing eine Art Testkatalog Eurer Papierauswahl zu versenden. Die Kunden können das Papier ertasten, die Leuchtkraft der Farben begutachten und sich so besser entscheiden. So wird Euer Produkt eher wahrgenommen, als nur durch einen Produkttext auf Eurer Website. Ihr könnt auch von den Erfahrungen der Versandriesen profitieren, die Pakete zusätzlich mit Gutscheinen oder Produktproben von Unternehmen füllen. So werden Kunden motiviert, sich erneut im Onlineshop umzuschauen und Produkte zu bestellen.

Es gibt aber auch neuere Technologien wie QR-Codes, die beide Welten effektiv und vor allem für Euch gut messbar miteinander kombinieren. Diese speziellen Codes werden auf ein Werbemittel gedruckt und können via Smartphone ganz einfach eingelesen werden. Der Kunde landet so auf einer speziellen Landingpage, auf der er beispielsweise Aktionscodes findet oder Punkte sammeln kann.

Fazit: Nutzt Online-und Offline-Marketing-Maßnahmen anhand der Customer Journey Eurer Kunden

Wenn Ihr Eure Zielgruppe analysiert habt und genau wisst, auf welchen Kanälen diese sich online wie offline bewegt, müssen Ihr nur noch die richtigen Hebel in Bewegung setzen. Sucht Euch aus der Klaviatur des Marketings die Maßnahmen aus, die Eure Inhalte am besten transportieren. Kombiniert verschiedene Maßnahmen, denn so eine Reise Eurer Kunden bis zur endgültigen Kaufentscheidung ist nicht linear und dauert je nach Produkt und Leistungen auch mal etwas länger. Seid an jedem Touch Point präsent und holt Eure Interessenten und Kunden ab – mit einem Mix aus Online- und Offline-Marketing.

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