Start-ups: So richtest du den perfekten Bildschirmarbeitsplatz ein

Egal, ob du Arbeitgeber oder Arbeitnehmer bist, Ergonomie ist ein zentrales Thema im Berufsalltag. Gerade bei einem Start-up empfiehlt es sich, von Vornherein über dieses Thema nachzudenken und entsprechende Entscheidungen zu treffen. Dies betrifft sowohl Einkäufe für die Firma als auch die konkrete Anpassung vor Ort.

Tipps für die Einrichtung eines Bildschirmarbeitsplatzes

Sind die jeweiligen Arbeitsplatzbedingungen nicht ausreichend auf die Arbeitnehmer angepasst, sind die Folgen Verspannungen, Bandscheibenvorfälle, Kopfschmerzen und vieles mehr. Die beginnt bei einer Entscheidung für einen Sitz- oder Steharbeitsplatz. Die meisten Büros verfügen ausschließlich über Sitzarbeitsplätze, obgleich ein Positionswechsel die körperliche Gesundheit befördert und die Konzentration erhöhen kann. Schreibtischstühle sollten in jedem Fall über eine verstellbare Sitzhöhe sowie eine verstellbare Rückenlehne verfügen. Beim Sitzen sollte im Kniegelenk ein Winkeln zwischen etwa 90 und 120 Grad entstehen. Zudem ist es wichtig, dass die Lehne in ihrer Form an die natürliche Krümmung der Wirbelsäule angepasst ist. Im optimalen Fall ist die Höhe des Tisches ebenfalls verstellbar. In einigen Fällen, lässt sich sogar die Tischplatte nach Bedarf neigen. Im Zweifelsfall bietet es sich an, lieber qualitativ hochwertige Büromöbel zu erwerben, anstatt auf Schnäppchen zurückzugreifen, die schnell wieder kaputt sind und die Mitarbeiter auf Dauer krank machen. Hier gibt es verschiedene Anbieter. Spezialist beim Thema Ergonomie ist der Büro- und Betriebsausstatter Gaerner. Dort kann aus zahlreichen Modellen etwas Passendes ausgewählt werden.

Auch die Lichtverhältnisse spielen am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle. Damit ist nicht nur die Helligkeit gemeint, sondern auch diejenigen Faktoren, die aus der Platzierung der Lichtquellen resultieren. Vor allem die Arbeitsfläche sollte gleichmäßig ausgeleuchtet sein. Ebenso ist ausreichend Beleuchtung dort wichtig, wo sich wichtige Maschinen oder Warnhinweise befinden oder wo Arbeitsmaterialien platziert sind. Helligkeit und Lichtfarbe dürfen weder für einen dunklen Arbeitsplatz sorgen, noch eine derart ungemütliche Atmosphäre erzeugen, dass sich die Arbeitnehmer unwohl fühlen.

Ebenfalls zum Thema Ergonomie gehört die Lautstärke von auditiven Außenreizen. Ist es am Arbeitsplatz zu laut, sind Arbeitnehmer öfter abgelenkt und nervös. Andauernde Lärmbelästigung kann außerdem erhöhten Stress und dadurch auch psychische Erkrankungen begünstigen. Gleichzeitig ist es jedoch auch nicht vorteilhaft, Stille einzufordern. Dies wirkt zum Einen sehr repressiv, andererseits kann es sinnvoll sein, dass Arbeitnehmer die Möglichkeit haben, sich in Zimmerlautstärke zu unterhalten.

Aspekte, die bei Ergonomie häufig übersehen werden, sind unter anderem Temperatur, Sauerstoffversorgung, Strahlung sowie Feinstaub. Auch hier sollten schädliche Einflüsse, am besten durch Fachpersonal, herausgestellt und anschließend eliminiert werden.

Gesetze zur Arbeitsplatzergonomie findest du in der Arbeitsstätten¬Verordnung (ArbStättV). Dort werden Arbeitgeber nicht nur zur Einhaltung ergonomischer Vorgaben verpflichtet, es wird auch definiert, welche im Einzelnen dazu zählen. Eine Missachtung von Arbeitsschutz und Ergonomie entspricht also einem Gesetzesbruch. Auf diese Weise soll der größtmögliche Gesundheitserhalt am Arbeitsplatz sichergestellt werden.

Es ist also wichtig, dass du dich mit dem Thema „Ergonomie am Arbeitsplatz“ auseinandersetzt. Gerade bei einem Start Up, möchtest du, dass sich alle Beteiligten von Anfang an wohl fühlen. Mögliche Klagen auf Grund fehlendem Arbeitsschutz bieten zudem ein hohes finanzielles Risiko für junge Unternehmen. Positiv ist allerdings, dass die Thematik in ihren Grundzügen wenig komplex und gut verständlich ist. Wer sich dennoch unsicher fühlt, kann fachliche Beratung und Assistenz in Anspruch nehmen.

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