So finden Startups gute Mitarbeiter

Zu Beginn der Selbstständigkeit steht die Erstellung eines aussagekräftigen, ziel- und lösungsorientierten Business-Planes an. Darin sind sämtliche Vorüberlegungen festgelegt, Risikofaktoren minimieren sich aufgrund ausreichender Analyse und dem Schritt von der Strategie hin zur Umsetzung steht nichts im Weg. Häufig sehen Geschäftsmodelle eine Kooperation mit Fremdfirmen sowie eine eigene bestehende Mitarbeiterschaft vor. An dieser Stelle machen viele Gründer eines Startups einen ersten Fehler, indem sie sich auf Plattformen verlassen, deren Hauptaugenmerk nicht auf der Vermittlung kompetenter Angestellter liegt. Da diese Anbieter eine kostenfreie Erstellung von Job-Anzeigen offerieren und großen Zulauf erhalten, fokussieren sich Gründer unter Einbehalt wichtiger für Qualität sprechende Faktoren auf derartige Angebote. Das Ergebnis: Der potenzielle Mitarbeiter passt nicht zur ausgeschriebenen Stelle, der Bewerbungsablauf verlängert sich, etwaige Kosten erhöhen sich. Das will kein Startup. Gründerinnen und Gründer erfahren hier, wie sie zum optimalen Mitarbeiter gelangen und dabei Zeit und Geld sparen.

Die direkte Akquise zur Mitarbeitergewinnung

Keine Frage! Transparenz ist der Schlüssel zum Erfolg. Mit ihrer Hilfe stellen qualitativ hochwertige Firmen nicht nur ihr Modell zur Schau. Sie gewähren auch neuen interessierten und motivierten Mitarbeitern wertvolle Einblicke in die Vorgehensweisen der Firma. Umso transparenter ein Unternehmen agiert, desto mehr Vertrauen bauen die Gründer zu Kunden und zu Angestellten auf. Dieses Vertrauen wandelt sich in einen höheren Bekanntheitsgrad sowie in bare Münze um. Eine Möglichkeit die Transparenz zu vermitteln ist die Teilnahme an realen Veranstaltungen. Ein gutes und von zahlreichen Startups genutztes Medium ist die Messe. Jobmessen erfreuen sich großer Beliebtheit, denn sie ziehen in erster Linie Kunden, aber auch Mitarbeiter, Interessierte und sogar Investoren an.

Freundliche Mitarbeiter mit guten verbalen Fähigkeiten und empathischem Charakter informieren über die Leistung oder die Produkte des Unternehmens und vermitteln gleichzeitig den Geist der Firma. Neue Mitarbeiter sind neugierig und wer als Interessierter Details über das Unternehmen erfahren möchte, nachfragt, einen wachen, offenen Geist und Mut zur Veränderung mitbringt, ist auch als Mitarbeiter geeignet. Solche Menschen suchen den Messestand des Startups gerne auf und schaffen so den Raum für ein erstes Beschnuppern und eine spätere effektive Zusammenarbeit. Wer sich hingegen nicht traut weitere Informationen am Stand einzuholen, der ist auch für das Unternehmen keine gute Wahl, da er es nicht repräsentieren kann und somit keine Bereicherung darstellt. Der Messestand filtert demzufolge, sodass er nur fähige Mitarbeiter hervorbringt.

Externe Personaldienstleister für mehr Freiheit

Gründer haben vor allem in den ersten Monaten des Unternehmens sehr viel Arbeit und wenig Freizeit. Trotz herausragender Organisation bleibt kaum Raum für Aufgaben wie Bewerbungsgespräche. Weiterhin ist nicht jeder Gründer für eine solche Aufgabe geschaffen. Sie erfordert ein hohes Maß an psychologischen Kenntnissen. Sympathie allein ist keine Garantie für einen guten Mitarbeiter. Doch wie sind gute von schlechten Mitarbeitern zu unterscheiden? Wie können Gründer bereits in einem ersten Gespräch oder innerhalb der Bewerbungsmappe erkennen, welche Qualität der Bewerber einbringt?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten. Allerdings haben sich externe Personaldienstleister auf genau diesen Bereich spezialisiert. Sie erkennen einen guten Mitarbeiter sofort. Zusammen mit diesem Unternehmen arbeiten Gründer wichtige Fähigkeiten heraus, welche sie von ihren Angestellten erwarten. Der Personaldienstleister übernimmt alle mit der Gewinnung neuer Mitarbeiter in Verbindung stehende Aufgaben. Doch das Leistungsspektrum geht noch weiter. Von der Zeitarbeit und das Erarbeiten eines Stellenprofils bis hin zur Personalvermittlung ist alles inklusive.

Was potentielle, neue Mitarbeiter anspricht

Vor allem neue und relativ unbekannte Unternehmen haben es nicht leicht neue Mitarbeiter zu finden. Die Gründe sind vielfältig, lassen sich jedoch zumeist auf einen Bereich beschränken: das Angebot. Startups müssen innovativ sein und ihren Mitarbeitern etwas bieten, was ihnen zum Beispiel mehr Freiheit gibt. Gleitzeiten wie im öffentlichen Dienst, mehr Urlaubstage, Sonderzahlungen oder ein Dienstfahrzeug sind sehr beliebte Versprechen, die neue Angestellte aufhorchen lassen. Der Idee muss jedoch eine Tat folgen. Stellen Startups bestimmte komfortable Situationen in Aussicht, die nicht eintreffen, machen die unzufriedenen Angestellten diese Erfahrung öffentlich. Die Demaskierung bedeutet einen ernsthaften Schaden, den kaum ein Unternehmen noch ausgleichen kann.

Daher: Nur das versprechen, was auch realisiert wird. Der neue Mitarbeiter muss das Gefühl haben angekommen zu sein, sich geborgen fühlen zu dürfen, in seiner Ganzheit gesehen zu werden und sagen zu können, was ihm in den Sinn kommt. Dieses Gefühl ehrlich zu erzeugen und übliche Floskeln in ein bleibendes Lebensgefühl zu verwandeln, das bedeutet Nachhaltigkeit, langfristige Erfolge und Seriosität.

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