Sixtyone Minutes – Unliebsame Erledigungen des Alltags einfach outsourcen

Sixtyone Minutes - Unliebsame Erledigungen des Alltags einfach outsourcen - StartupBrett

Meinen Sommerurlaub habe ich schon vor Monaten geplant – den Mietwagen allerdings erst vor 2 Wochen. Ich hatte einfach nicht die Zeit und die Ruhe mir ein entsprechendes Angebot rauszusuchen. Da wäre so ein persönlicher Assistent doch gerade recht. Sixtyone Minutes bietet eben solche unliebsamen Erledigungen – schnell und gemäß den Vorgaben – zu erledigen. Ich habe mit Alexandra Tymann über ihren Service gesprochen:

Liebe Alex, stell Dich unseren Lesern doch bitte kurz vor:

Ich bin Alexandra Tymann und Geschäftsführerin bei Sixtyone Minutes. Vorher habe ich 5 Jahre in einer Unternehmensberatung gearbeitet und mir aufgrund intensiver Arbeitswochen und vielen Geschäftsreisen einen solchen Service wie Sixtyone Minutes gewünscht. Eine zuverlässige Alternative zu teuren Concierge Services gab es aber nicht, weshalb ich beschloss, die Lösung selbst zu entwickeln und Teil des ambitionierten Sixtyone Minutes Teams wurde.

Was genau kann so ein persönlicher Assistent für mich tun?

Als Nutzer des Services kann man unliebsame Erledigungen des Alltags nun endlich outsourcen. Jemand bucht beispielsweise meine Reisen, macht mir Vorschläge für originelle Geburtstagsgeschenke und organisiert diese oder vereinbart Arzttermine für mich. So muss ich nicht mehr selbst recherchieren, organisieren und telefonieren und kann die gesparte Zeit für sinnvollere Dinge nutzen.

Mit Sixtyone Business habt Ihr jetzt auch ein Konzept für den Business Bereich. Was ist hierbei anders?

Unsere Business Kunden bekommen aufgrund unserer smarten Softwarelösung die Möglichkeit, ihren Kunden und Mitarbeitern den Support in eigenem Branding bzw. eigener App zur Verfügung zu stellen. Auch lässt sich dies in bestehende Systeme integrieren. Somit kann beispielsweise ein Autohersteller nicht nur mit den bestehenden Angeboten wie Parkplatzsuche oder Nachrichten punkten, sondern seinen Kunden auch Zugang zu persönlichen Assistenten ermöglichen. So lassen sich Kunden, Mieter und Hotelbesucher beeindrucken – mit geringem Aufwand, da der Support durch uns durchgeführt wird. Zudem nehmen auch die Mitarbeiter unserer B2B-Kunden den Service gerne in Anspruch, um sich auf die wesentlichen Dinge im Berufsalltag konzentrieren zu können.

Wie läuft eigentlich so eine Dienstleistung hinter den Kulissen ab? Vorplanen kann man ja nicht. Schlaft Ihr auch?

Wir haben feste Zeiten, an denen unser Support-Team erreichbar ist. Außerhalb dieser Zeiten erhalten Nutzer eine Benachrichtigung, dass wir uns bald bei ihm melden werden. Grundsätzlich läuft es so, dass Aufgaben geclustert und nach bestimmten Kriterien an die jeweiligen Mitarbeiter weitergeleitet werden. Diese kümmern sich dann schnell und effizient um die Belangen des Nutzers.

Persönliche Assistenten sind derzeit im Trend. Was macht Euch besonders?

Wir bieten eine digitale 360°-Business to Business Lösung an, in der Support und Software flexibel einsetzbar sind. Zudem haben wir tolles Personal, das Spaß an der Arbeit hat und die Aufgaben engagiert und gewissenhaft löst – und das merken auch unsere Kunden.

Aktuell habt Ihr Eure mobilen Applikationen auf Android und iOS komplett überarbeitet. Was erwartet die Nutzer?

Die Nutzer freuen sich über die neuen Versionen und das leichte Handling. So können Aufgaben übersichtlich eingeteilt werden, bspw. „Blumen“ und „Nanny“. Wir planen noch einige weitere Funktionen, die unsere Programmierer derzeit ausarbeiten. Somit freuen wir uns auch auf die nächsten Versionen, denn jede wird ein schönes neues Highlight enthalten.

Ist der deutsche Kunde bereit für so einen Assistenten? Was wolltest Du den Skeptikern schon immer mal sagen?

Wir sehen, dass die deutschen Nutzer sich über den Service freuen, merken aber auch, dass sie etwas länger brauchen um „warm zu werden“ und anfangs recht zurückhaltend sind. Beispielsweise befürchten sie oft, dass jemand Buchungen tätigt, ohne vorher Bescheid zu geben oder ob sie mehr zahlen müssen, weil sie über uns buchen. Diese Sorgen braucht niemand zu haben. Vor jeder Buchungen wird das finale ‘go’ des Nutzers eingeholt und wir erheben keine Preisaufschläge. Wer den Service aber getestet hat (im Übrigen die ersten 14 Tage kostenfrei), fasst schnell Vertrauen zu unseren freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern und weiß den Service als auch die dadurch gewonnene Zeit zu schätzen.


Herzlichen Dank Alexandra für dieses freundliche Interview. Wir sind gespannt wie sich Sixyone Minutes in Zukunft entwickeln wird. Den persönlichen Assistenten kann man hier ausprobieren: www.sixtyoneminutes.de

 

Lukas Herbst

Lukas Herbst

Lukas Herbst ist 37 Jahre alt, Produktmanager bei Gemalto und Gründer der Online-Plattform StartupBrett. Nach Kosmos-Kasten, C64, Schule und Studium, folgten erste Erfahrungen als Freelancer, eine Festanstellung, 2 Kinder und 2 Start-ups.