10 Tipps zur Namensfindung von Start-ups

Grundsätzlich ist die Namensfindung für das neue Start-up ziemlich nervenaufreibend und langwierig. Damit man für diesen Prozess nicht unnötig viel Zeit verliert, sollte man einige Hinweise befolgen. Die besten Tipps für eine einfache und schnelle Namensfindung haben wir hier zusammengestellt.

1. Gemeinsam mit dem Team: Kreativität zahlt sich aus

Auf die Suche nach dem richtigen Namen sollte man sich nicht alleine begeben. Wenn man das ganze Team an einen Tisch setzt und viele kreative Ideen zusammen schmeißt, kommt man viel schneller voran und stößt auf konstruktive Namensvorschläge. Die Anregung aller Mitarbeiter kann nur von Vorteil sein und die eigene Kreativität zusätzlich wecken.

2. Beschreibung oder Fantasie: Was passt zu dem neuen Start-up besser?

Ein Name aus der Fantasie oder ein Name, das das Unternehmen beschreiben soll – das ist die erste Frage, die sich der Gründer stellen sollte. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass sich für ein Unternehmen im Internet besser ein Fantasie-Name eignet, denn dadurch wird die Einzigartigkeit verstärkt und Kunden prägen sich diesen leichter ein. Idealerweise erstellt man einen Mix aus Beschreibung und Fantasie, dies ist jedoch eher selten vor. Aber Vorsicht: Je nach Branche und Zielgruppe kann es sinnvoll sein, einen Namen zu wählen, der den zukünftigen Kunden gleich vermittelt um welches Produkt oder um Welche Dienstleistung es sich handelt. Der Name sollte daher auch zum Inhalt passen.

3. Die Prioritäten-Orientierung: Was ist am wichtigsten?

Praktisch ist es nicht möglich den einen optimalen Namen für das Start-up zu finden. Bei der Namensfindung muss man auf viele Aspekte achten, wie zum Beispiel Einzigartigkeit, Verständlichkeit, SEO-Optimierung, Verfügbarkeit und vieles mehr. Daher ist es wichtig zu definieren, welcher von diesen Punkten für das neue Unternehmen als wichtig und welcher als weniger wichtig erscheint. Selbstverständlich kann man sich die Suche nach dem idealen Firmennamen mit diesem Schritt um einiges erleichtern.

4. Hilfe bei der Namensfindung: Online-Tools und -Generatoren

Einige empfehlenswerte Web-Generatoren, die dem Firmengründer zusätzlich Inspiration verschaffen, sind Nameboy, Wordoids, Schreiblabor, Name Mesch, Hipster Business, Name Robot und Nickname Maker. Diese Generatoren bieten dem neu gebackenen Unternehmensgründer unterschiedliche Namensvorschläge, eine Vielzahl an Ideen und überprüft auch gleichzeitig die Verfügbarkeit.

5. Die Verfügbarkeit muss geprüft werden

Bevor man sich für einen bestimmten Namen für das Start-up entscheidet, sollte man zuerst überprüfen, ob dieser verfügbar ist. Am besten ist es, wenn man mehrere Namen in der Reserve hat, denn es wäre zu schade zu erfahren, dass der gewünschte Name schon lange vergeben ist, nachdem man Stunden oder Tage verbracht hat einen passenden Wunschnamen zu finden. Falls der Start-up Name eine Domain sein sollte, kann man den Wunschnamen einfach über checkdomain.de überprüfen. Über bereits existierende Firmennamen findet man ebenfalls beim Deutschen Patent- und Markennamen Auskunft.

6. Abkürzungen sollte man bei der Namensfindung vermeiden

Der erste Grund für diese Behauptung ist der, dass man mit Abkürzungen meistens sofort bei der Verfügbarkeitsprüfung scheitert. Zudem kann man mit einem abgekürzten Start-up Namen sehr schwer ein markantes Zeichen setzen. Firmen wie H&M, C&A, DHL, AOL und ähnliche haben bereits seit Jahren Erfolg und eine Geschichte, die mit der Tradition verbunden ist. Für Start-ups eignen sich solche Namen daher weniger gut.

7. Auch die Schreibweise ist ein wichtiger Faktor

Diese Regel gilt grundsätzlich: Je kürzer der Start-up Name, desto besser. Hier sollte man jedoch beachten, dass man nicht zu ähnlich klingt, wie bereits existierende Firmen. Beispielsweise Opodo, Momondo, Zalando und ähnliche Namen sind der heutige Trend – davon sollte man jedoch absehen. Wichtig ist es, dass der Name einzigartig ist und heraussticht, so kann man ausschließen, dass man mit einer anderen Firma verwechselt wird.

8. Sicherheitshalber sollte die Namensfindung auch getestet werden

Wenn man den idealen Firmennamen gefunden hat, dann ist es immer gut das Ergebnis zu testen. Dabei ist es wichtig herauszufinden, ob der Start-up Name zum entsprechenden Produkt passt. Empfehlenswert ist hier, Bekannte und Freunde in den Test miteinzubeziehen und Sie zu bitten den Namen zu schreiben und laut auszusprechen. Sollte der Name komisch klingen oder sollten die Teilnehmer nicht wissen, wie man den Namen schreibt und ausspricht, dann ist mit Sicherheit eine Optimierung nötig.

9. Andere Sprachen beachten

Wichtig ist es ebenfalls zu recherchieren, ob der Start-up Name in einer anderen Sprache eventuell eine Bedeutung hat – das kann vor allem vorkommen, wenn man sich für einen Fantasienamen entscheidet. Später, wenn man neue internationale Märkte erobert, sollte man sichergehen, dass der Firmenname andere nicht empört oder amüsiert.

10. Die Namensfindung rechtlich Schützen: Besiegelung vom Start-up Namen

Ohne eine schutzrechtliche Besieglung des Firmennamens kann es vorkommen, dass Konkurrenten den Start-up Namen streitig machen. Daher ist ein Eintrag ins Handelsregister nach der Gründung des Unternehmens und der Namensfindung sehr empfehlenswert. Auch von Markenschutz sollte man nicht absehen, denn auf diese Art und Weise kann man nicht nur den Firmennamen, sondern auch das Logo und den Werbeslogan effektiv schützen.

 

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