Start-ups, Freiberufler und die Buchführung

Start-ups und frisch gebackene Selbstständige sind oft voll und ganz auf ihre geschäftliche Tätigkeit konzentriert. Die Buchführung sehen viele nur als notwendiges Übel. Eine Buchführung frisst Zeit und hat komplizierte Regeln – hilft aber schlussendlich auch den Unternehmern selbst. Deshalb ist es auch im Interesse von Freiberuflern und Start-ups, eine saubere und aktuelle Buchhaltung zu führen.

Die Buchführung – gesetzlich vorgeschrieben für faktisch alle gewerblichen Tätigkeiten

Es existiert eine Pflicht zur Buchführung, die ein Großteil der Unternehmen und Selbstständigen betrifft. Somit sollte sich jeder Selbstständige über die Grundlagen der Buchführung für Unternehmer informieren. Jedoch gibt es durchaus Unterschiede im Umfang der Buchführung. Kaufleute sind grundsätzlich zur Führung von Büchern verpflichtet. Dies betrifft alle Selbstständigen, die im Handelsregister eingetragen sind. Somit ist praktisch kein Start-up von der Pflicht zur Führung von Büchern befreit. Eine Ausnahme bilden die Freiberufler. Grundsätzlich besteht hier oft keine Buchführungspflicht. Dennoch müssen Freiberufler eine Gewinnermittlung aufstellen. Selbst wer also nur eine Einnahmenüberschussrechnung nach § 4 Abs. 3 erstellen muss, benötigt eine Buchführung, um die notwendigen Daten zu sammeln.

Eine Buchführung professionell und effektiv führen

Es gibt viele Tipps, wie Start-ups Zeit und Kosten bei der Buchführung sparen können. Wichtig ist jedoch zunächst, eine Grundlage für die Buchführung zu schaffen. Dies betrifft in erster Linie die Organisation. Gerade Freiberufler, die nur eine Einnahmenüberschussrechnung zum Jahresende einreichen müssen, lassen die laufende Buchführung oft schleifen. Dann fehlen Belege, Vorgänge sind nicht mehr nachzuvollziehen und der Freiberufler versucht panisch, zu retten, was zu retten ist.

Dies ist eine der sieben Todsünden der Startup-Buchhaltung. Wer es schafft, seine Buchführung immer aktuell zu halten und alle Geschäftsvorgänge möglichst schnell zu verbuchen, hat deutlich weniger Probleme mit der ganzen Thematik. Ein wichtiger Vorteil für den Unternehmer sind die Daten, die eine Buchführung liefert. So ist es möglich, schnell zu erkennen, ob das Unternehmen wirtschaftlich arbeitet und in welche Richtung die Entwicklung geht.

Eine ordentliche Buchführung fängt mit dem richtigen Bankkonto an

Der Weg zu einer geordneten Buchführung beginnt bereits bei der Wahl des Bankkontos. Inzwischen gibt es Bankhäuser, die spezielle Konten für Unternehmer anbieten. Diese sind nicht nur von den Gebühren auf Selbstständige ausgerichtet, sondern auch von den Möglichkeiten rund um das Konto. Das Online-Unternehmen Qonto fällt in diesem Punkt vor allem durch die integrierten Hilfsmittel für die vereinfachte Buchführung auf. Beispielsweise erlaubt es Qonto, Bilder von Belegen hochzuladen und diese mit Buchungsvorgängen zu verknüpfen. Diese können auch unterwegs mit der Kamera des Smartphones erstellt werden. So entstehen sofort Buchungsbelege, die die Buchhaltung für die Weiterverarbeitung benötigt. Jede Transaktion kann außerdem mit einem Tag versehen werden. Es gibt die Möglichkeit, verschiedene Tags im Voraus zu konfigurieren und diese per Klick zu verwenden. So ist sofort klar, in welche Kategorie die Ausgabe gehört.

Weiterhin verfügt das Konto von Qonto über eine Exportfunktion. Die Daten können monatlich exportiert und direkt in DATEV oder einer anderen Buchhaltungssoftware integriert werden. Das Datenformat ist kompatibel mit den gängigen Buchhaltungsprogrammen, sodass auch eine Übergabe zum Steuerberater möglich ist. Dies spart dem Unternehmer einerseits viel Zeit und erleichtert andererseits die Arbeit des Steuerberaters. Mit diesen und weiteren Tools ist Qonto das digitale Geschäftskonto für alle Selbstständigen.