So meisterst du typische Probleme von Start-ups

So meisterst du typische Probleme von Start-ups - StartupBrett

Die Gründung des eigenen Unternehmens ist für viele Menschen ein großer Traum. Der eine träumt davon, sein Hobby zum Beruf zu machen und ein eigenes Restaurant zu eröffnen. Der nächste will sich zum Beispiel mit einem eigenen Friseursalon selbstständig machen, um sein eigener Chef zu werden. Wieder ein anderer hat vielleicht eine Idee für ein außergewöhnliches Produkt, das er seinen Mitmenschen nicht vorenthalten möchte. Aber alle verbindet sie, dass sie einige Hürden zu nehmen haben, bevor ihr Betrieb erfolgreich läuft. Leider müssen viele Gründer noch vor dem eigentlichen Ziel wieder aufgeben. Eine detaillierte Planung hilft dir aber dabei, verschiedene Probleme bereits im Voraus zu umgehen.

1. Entwickle ein überzeugendes Konzept

Es reicht nicht allein aus, wenn du gut kochen oder Haare schneiden kannst, noch nicht einmal wenn deine Produktidee einzigartig auf der Welt ist. Du solltest deine Pläne weiter konkretisieren: Welche Speisen willst du anbieten? Soll es eine spezifische Länderküche oder rein veganes Essen geben oder eine Snackbar werden? Wird dein Friseursalon einer für Kinder oder bietest du Haute Couture-Frisuren an? Weißt du auch, wie man dein Produkt technisch herstellen kann?

2. Erstelle einen Businessplan

Darin hältst du fest, warum dein Unternehmen Erfolg haben wird. Welche Qualifikationen bringst du als Gründerpersönlichkeit mit und wer unterstützt dich eventuell dabei? Analysiere in diesem Fall Konkurrenzangebote, definiere deine Zielgruppe genauer und finde einen geeigneten Standort. Wenn es in der Umgebung schon ein italienisches Lokal gibt, solltest du über einen anderen Standort nachdenken, höherpreisiges italienisches Essen oder doch lieber eine andere Auswahl an Speisen anbieten. Womit kannst du deine Kunden überzeugen und was hebt dich von deinen Konkurrenten ab? Zu deinem Businessplan gehören außerdem eine präzise Aufstellung deiner zukünftigen Kosten und ihrer Finanzierung sowie die Festlegung einer Rechtsform.

3. Vergiss nicht, alle Formalitäten zu erledigen

Auch wenn es nervt: Erkundige dich, bei welchen Behörden du Anträge einreichen und Formulare ausfüllen musst, um dein Unternehmen anzumelden und alle weiteren Vorschriften einzuhalten. Als Restaurantbesitzer brauchst du beispielsweise auch eine Gaststättenerlaubnis. Zudem musst du dich bei der Krankenkasse ummelden und Gespräche mit Banken und Förderern führen.

4. Hol‘ dir Hilfe

Neben dem Haareschneiden, musst du auch die Buchhaltung erledigen, die Steuer machen, Werbung schalten, deine Homepage pflegen und mit Herstellern von Haarpflegeprodukten telefonieren. Manche deiner zukünftigen Aufgaben lassen sich auslagern, für andere lohnt es sich vielleicht sogar einen eigenen qualifizierten Mitarbeiter einzustellen. Für viele weitere Bereiche gibt es heute praktische Softwareprogramme, mit denen du auch als Laie komplexere Tätigkeiten selbstständig erledigen kannst. Ein Beispiel dafür ist die Software der Firma Lexware, mit der du Schritt für Schritt mit Spartipps und Hilfestellungen bei deiner Steuererklärung begleitet wirst.

5. Bleib flexibel

Als Start-up-Unternehmer musst du auf alle Eventualitäten reagieren können. Orientiere dich an deinem ursprünglichen Businessplan, aber halte nicht zu sehr daran fest. Du musst auf neue Anforderungen flexibel reagieren können. Wird die Produktion zu teuer, solltest du möglicherweise doch andere Rohstoffe verwenden, als die, die eigentlich angedacht waren. Geld ist gerade am Anfang oft knapp. Informiere dich gerade deshalb, welche Kosten auf dich zukommen, damit du beispielsweise für größere Steuerzahlungen noch etwas zurücklegen kannst.

 


Stellenanzeigen

Weitere Stellenanzeigen