Schon einen Namen gemacht?

Ganz gleich, in welchem Geschäftsfeld du aktiv bist, eine der größten Herausforderungen für neugegründete Unternehmen ist es, sich einen Namen zu machen. Klar, ein gutes Angebot und ein optimales Produkt sind natürlich die Grundvoraussetzung für Erfolg. Den richtigen Namen für dein Start-up zu finden, ist aus Marketing Sicht ein wichtiger Faktor und sollte daher nicht unterschätzt werden. Welches die beste Methode für die Öffentlichkeitsarbeit und für das Marketing ist, kann sich von Produkt zu Produkt und von Dienstleistung zu Dienstleistung unterscheiden. Einige Aspekte aber sind in allen Segmenten des Marktes gleich: Ein guter Markenname ist ein wichtiger Schritt dahin, für Wiedererkennung zu sorgen und das eigene Produkt nachhaltig aus der Masse der Angebote hervorstechen zu lassen. Aber was funktioniert? Was genau macht einen guten Namen aus? Wir haben für euch recherchiert und wichtige Infos zum Thema zusammengetragen, die euch bei der Namensfindung unterstützen können.

Namensfindung leichtgemacht

Natürlich kann man unter Zuhilfenahme psychologischer, historischer und wirtschaftswissenschaftlicher Betrachtungen in langer, komplizierter Arbeit genau den Markennamen herausarbeiten, der unter theoretischen Gesichtspunkten den meisten Erfolg verspricht. Nur sind eben Theorie und Praxis selten dasselbe, vor allem nicht im volatilen Umfeld des Geschäftslebens. Was heute top ist, ist morgen Flop, oder anders gesagt: Was heute richtig gut klingt, kann morgen schon Schnee von gestern sein. Was nicht heißen soll, dass man solche Überlegungen nicht anstellen sollte, denn es ist natürlich sehr wichtig, schon im Vorfeld zu erkennen, was bei potenziellen Kunden gut ankommen könnte und was nicht. Es gab schon Markenunternehmen, die für Produkte Namen ersonnen haben, die in anderen Sprachen wie ein Schimpfwort klangen. Und es gibt bestimmte Namen oder Wortkreationen, die einfach nicht gut klingen oder die bei manchen Menschen negative Assoziationen hervorrufen können. Wer ein solches Szenario fürchtet – und das dürften alle sein, die sich als neues Unternehmen oder mit einem neuen Produkt am Markt etablieren wollen – der findet im Internet nützliche Tools wie den Namen Generator, bei dem man schon einmal ein bisschen herumprobieren und herausfinden kann, was als Marken- oder Firmenname gut funktionieren könnte.

Einen Namen macht man sich nicht einfach, man generiert ihn

Ein guter Klang ist wichtig für einen Namen, doch daneben gibt es noch einige andere Aspekte, die du beachten musst. Zum einen natürlich die Frage, ob nicht vorher schon mal jemand den Namen so genial fand, dass er bereits in Verwendung ist. Es klingt simpel, aber dieser Schritt ist sehr wichtig. Wer diesen Schritt der Due Diligence bei der Namensfindung auslässt, kann sich schnell in einem schwierigen und teuren Rechtsstreit wiederfinden. Manche Gründer möchten zudem, dass ein Name einen Sinn hat, also zum Beispiel eine bestimmte Produkteigenschaft hervorhebt, den Namen des Gründers beinhaltet oder auf die Herkunft eines Start-ups hinweist. Alles das kann durchaus sinnvoll sein, um der eigenen Marke eine Identität zu verleihen und ihr Profil zu schärfen. Alle diese Überlegungen sorgen für einen schwierigen und oftmals lang andauernden Entscheidungsprozess, was die Namensfindung angeht. Die gute Nachricht ist aber, dass alles das vielleicht gar nicht so wichtig ist, wenn man es einmal geschafft hat. Wer weiß heute schon noch, dass der Name eines bekannten deutschen Süßwarenproduzenten lediglich eine Abkürzung des Gründernamens ist?

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