PKV für Selbstständige – So findet man die richtige

Selbstständigkeit bedeutet Entscheidung treffen. Und diese sollten natürlich im Vorfeld gut durchdacht sein und auf informativen Grundlagen beruhen. Eine der ersten wichtigen Entschlüsse ist fast immer die Wahl der passenden Krankenversicherung. Plötzlich ist die Absicherung der eigenen Krankenversicherung Chefsache. Doch welche ist die richtige Private Krankenversicherung für Selbstständige?

Privatversichert gleich bevorzugt? – Doch zu welchem Preis?

Wartezeiten bei Arzt gehören der Vergangenheit an. Direkt durchgewunken und in das Behandlungszimmer. Diese Aussage tätigen Privatversicherte gerne und häufig. Und auch das Leistungsspektrum soll weitaus höher sein als noch bei Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen. Termine bei Fachärzten werden plötzlich viel schneller umgesetzt, eine Chefarztbehandlung im Krankenhaus soll dabei sein und ein Einzelbett ist auch akzeptabel.

Doch sind das alles garantierte Leistungen? Und zu welchen Konditionen werden diese angeboten? Die richtige PKV zu finden ist nicht immer ein simples Unterfangen. Hier sollte im Vorfeld ein genauer Vergleich stattfinden.

Was sollte im Preis enthalten sein? Welche Vorteile und Nachteile hat die PKV?

Die individuellen Leistungen können im Vorfeld angepasst und gebucht werden. Natürlich steigert sich die monatliche Belastung, umso mehr Leistungen gebucht werden. Einige Versicherungsunternehmen bieten mittlerweile auch eine Rückerstattung für nicht genutzte Leistungen an.

Vorteilhaft ist neben einer möglichen Rückerstattung und der freien Tarifwahl noch das die Beitragserhöhungen sich stets an der aktuellen Situation anpassen lassen. Diese sind in der Regel oftmals günstiger als im gesetzlichen Pflichtversicherungsmodus. Und die Vorzüge beim Arzt oder im Krankenhaus sind real. Lange Wartezeiten im Vorzimmer gehören der Vergangenheit an.

Nachteilig ist ein möglicher Rückwechsel in eine gesetzliche Krankenkasse. Dies ist ohne Weiteres nicht mehr möglich und nur schwer durchzuführen. Ein Wechsel in die PKV ist also langzeitig zu betrachten.
Kinder können nicht mehr kostenlos mitversichert werden. Extrakosten, die mit einkalkuliert werden müssen. Des Weiteren steigen die Beiträge mit dem Alter. Wer die fünfzig überschritten hat, der zahlt ordentlich Zuschläge und Beiträge.

Liegt eine Vorerkrankung vor, dann sind möglicherweise Voruntersuchungen nötig. Dies ist aber nicht bei allen Anbietern vorgeschrieben. Ein weiterer Punkt ist die Vorkasse. Der Kunde tritt zuerst für die Leistung ein und holt sich das Geld später wieder zurück. Eine gewisse Solvenz muss vorhanden sein. Auch hier gilt, das ist ein wichtiger Punkt in allen Vergleichen.

Welche PKV ist es denn nun? Die Auswahlkriterien

  • Die Leistung soll die persönlichen Bedürfnisse abdecken
  • Eine transparente Darstellung der Tarif und Leistungen ist Voraussetzung
  • Eine Beitragsrückerstattung sollte möglich sein
  • Direkte Ansprechpartner bei Fragen, Serviceleistung
  • Zukunftsplan. Was kommt im Alter auf den Versicherten zu?
  • Wie sind die Familienangehörigen abgesichert
  • Stationäre Behandlung – wie sind die geregelt?
  • Zahnbehandlungen – im Preis enthalten oder Zusatz?
  • Sollen Kurleistungen mit eingeplant werden?

Eine Empfehlung noch: Es sollte ein großes Unternehmen sein. Eine langfristige Absicherung ist die Grundvoraussetzung für die kommenden Leistungen. Letztendlich lieber ein Angebot mehr einholen als eine vorschnelle Unterschrift.