Diese fünf Dinge sollten Start-ups bei der Büroeinrichtung bedenken

Was ist der wichtigste Erfolgsgarant für ein junges Unternehmen? Einige würden meinen, eine gute Geschäftsidee. Andere argumentieren für die Geschäftsbeziehungen, die schnellstmöglich geknüpft werden müssen. Wieder andere glauben, es zählt vor allem das Marketing.

Natürlich ist es nicht so einfach. Es gibt nicht den einen Erfolgsfaktor – sondern viele. Und neben den großen Punkten wie Idee, Marketing und Marktentwicklung gibt es auch noch viele kleine Faktoren, die manchmal in Vergessenheit geraten, obwohl sie nicht unwichtig sind. Social Media Pflege und Mitarbeiterzufriedenheit zum Beispiel. Oder auch die Einrichtung der Unternehmensräumlichkeiten: Dabei spricht einiges dafür, diese nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Der erste Eindruck beim Betreten der Büros

Start-ups bekommen häufig ein wenig Spielraum eingeräumt, wenn es um Professionalität geht. Investoren und Geschäftspartner wollen kein einwandfreies Büro mit den teuersten Möbeln der Welt sehen. Viel wichtiger ist, dass Geschäftsführung und Mitarbeiter ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Und auch das wird schon mit der Büroeinrichtung vermittelt. Start-ups leben von kurzen Kommunikationswegen, da ergibt es keinen Sinn, wenn der Chef in einer anderen Etage sitzt und ein Büro hat, das für viel Geld eingerichtet wurde, während die Angestellten auf Klappstühlen sitzen. Auch veraltete Elektronik oder gar dreckige Wände und Arbeitsplätze müssen zwingend vermieden werden.

Die Zufriedenheit der Mitarbeiter hat Einfluss auf den Erfolg

Nicht nur Geschäftspartner gewinnen einen Eindruck vom Unternehmen, indem sie die Büroräume betrachten, sondern auch die Angestellten. Sie wollen sich als Teil des Erfolgskonzeptes sehen, Fortschritte auf den Weg bringen und geschätzt werden – kaputte Möbel oder gar fehlende Arbeitsplätze vermitteln das bestimmt nicht.

Clevere Planung ist in solchen Fällen wichtig. So gibt es Tische und Stühle, die höhenverstellbar sind. Wer also beispielsweise auf ergonomische Schreibtische von WeberBÜRO setzt, der kann seinen Mitarbeitern größtmögliche Flexibilität bieten. Wird ein Arbeitsplatz von verschiedenen Personen genutzt, kann er so jederzeit und einfach angepasst werden.

Die Gesundheit der Mitarbeiter bedenken

In die Zufriedenheit der Angestellten spielt ebenfalls hinein, wie gesund sie sich fühlen. Dass die Büroeinrichtung darauf Einfluss haben kann, bedenken viele Menschen gar nicht. Ergonomische Bürostühle und Schreibtische sind absolute Pflicht, wenn viel an Computern gearbeitet wird – sonst drohen Rückenprobleme, Müdigkeit und weitere Gesundheitsbeschwerden.

Die Luftfeuchtigkeit, die Raumtemperatur, die Lichtverhältnisse und mehr lassen sich meist (in Teilen) anpassen. Wo die Arbeitsplätze liegen – direkt an einer Tür, am Fenster oder neben der Küche –, kann Stress beeinflussen. Fehlende Mülleimer sorgen für Dreck und Unordnung, was einige Mitarbeiter nicht stört, andere aber weniger konzentriert und motiviert arbeiten lässt. Gründer sollten die kleinen und großen Faktoren für die Gesundheit nicht ignorieren.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis optimieren

Ein guter Tipp für die clevere Büroeinrichtung wurde bereits erwähnt: Flexible, höhenverstellbare Möbel können Geld sparen. Es ist für Start-ups nicht ungewöhnlich, dass die Anzahl der Mitarbeiter die Anzahl der festen Arbeitsplätze übersteigt. Können an diesen Arbeitsplätzen dann Veränderungen vorgenommen werden, müssen Möbel nicht zusätzlich angeschafft werden.

Zum Preis-Leistungs-Verhältnis zählt aber auch, dass nicht auf Billigmöbel (oder billige Wandfarben, Teppiche, Büromaterialien) gesetzt wird. Diese kosten im ersten Moment weniger, werden aber schneller abnutzen. Somit entstehen zusätzliche Kosten – und vor allem zusätzlicher Aufwand in der Zukunft.

Zukunftsplanung nicht aufschieben

Die Zukunft ist bei der Büroeinrichtung ohnehin ein wichtiger Faktor. Einige motivierte Gründer haben eine genaue Idee davon, wie ihre Büros aussehen sollen. Das ist zwar legitim, kann aber auch negative Folgen haben, wenn bestimmte Entscheidungen zementiert werden.

Dazu gehört zum Beispiel, Möbel festzuschrauben und somit eine starre Raumaufteilung zu erzwingen. Ausgefallene Designkonzepte sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen – in der Gründungsphase mögen bunte Farben für Aufmerksamkeit sorgen, doch wenn mit der Zeit mehr Professionalität gefragt ist, sind bunte Wände, eigenartig geformte Sitzgelegenheiten oder „verrückte“ Lichtkonzepte eher ungeeignet.