Das erste eigene Büro einrichten – wertvolle Tipps

Die erste eigene Firma zu gründen, bringt aufregende Schritte mit sich: Die Wahl der Büroräume zählt sicherlich dazu. Jungunternehmer sollten dabei vor allem auf Lage, Kosten sowie Aufteilung der ersten Büroräume besonders achten. Ebenso wichtig ist auch die Ergonomie. Durch eine ergonomische Gestaltung der Arbeitsräume werden optimale Arbeitsbedingungen geschaffen, die einen positiven Effekt auf die Gesundheit und die Produktivität haben.

Beste Lage wählen, auf Kosten achten

Wenn Du nicht gerade im Homeoffice arbeitest, solltest Du Dich frühzeitig nach freien Büroräumen umsehen. Achte bei der Lage auf die Nähe zum eigenen Zuhause, um die Anfahrt kurz zu halten. Ist Kundenbesuch zu erwarten, sollten die Räume verkehrsgünstig liegen, beispielsweise in Bahnhofsnähe. Hierbei spielt auch die Aufteilung der Zimmer eine Rolle: Gibt es ausreichend Platz, um Kunden zu empfangen, bzw. ist dies überhaupt notwendig? Nicht jeder Gründer benötigt außerdem Konferenz- oder Aufenthaltsräume. Liegt das Büro im Ballungszentrum? Dann achte auf Details wie Lärmschutzfenster, welche die bei der Arbeit nötige Ruhe erlauben. Ein nicht unwesentlicher Faktor sind außerdem die monatlichen Fixkosten: Auch bei geringer Auftragslage sollten sie bezahlbar bleiben. Gründerzentren bieten eine Alternative für Unternehmer, die knapp bei Kasse sind. Hier können sich etwa mehrere Gründer zusammenschließen und ein Büro teilen.

Wichtige Elemente für die erste Büroausstattung

Die erste Büroausstattung sollte einen Schreibtisch, einen Stuhl, genügend Stauraum für Akten und Unterlagen sowie die notwendige IT beinhalten. Beim Schreibtisch fällt die Wahl idealerweise auf ein höhenverstellbares Modell. Dieses lässt sich passgenau an die eigenen  Bedürfnisse anpassen und kann mitunter zum Stehtisch umfunktioniert werden. Im Stehen zu arbeiten ist gesund und gut für die Haltung und es beugt Rückenbeschwerden vor!

Ein Schreibtisch sollte weiterhin

  • groß genug sein, um als Ablagefläche und Arbeitsplatz zu fungieren
  • weder glänzen noch eine zu helle oder zu dunkle Arbeitsfläche aufweisen, da dies die Augen überanstrengen kann
  • möglichst seitlich neben einem Fenster positioniert werden, da Tageslicht mit seitlichem Lichteinfall als beste Beleuchtungsquelle gilt.

Der Schreibtischstuhl sollte verstellbare Armlehnen aufweisen und von der Rückenlehne zu Deinem Körperbau passen. Idealerweise sitzt Du nicht auf der Kante, sondern bequem an die Lehne gestützt. Weiterhin sollte die Sitzposition so aussehen, dass Deine Unterarme auf dem Tisch gerade aufliegen. Eine gebeugte Sitzhaltung ist rückenschädigend. Weitere Elemente für das erste eigene Büro sind die IT, die mindestens einen Computer, ein kombiniertes Drucker- und Scannergerät sowie ein Telefon für den Kundenkontakt beinhalten sollte. Genügend Stauraum ist essentiell, um von Anfang an Ordnung und Struktur zu schaffen. Dafür können Wandregale genutzt werden – so schöpfst man den vorhandenen Platz sinnvoll aus. Abgerundet wird die Einrichtung durch dekorative Akzente. Beliebt sind aktuell Motivationsposter oder Pflanzen, die teilweise luftreinigende Eigenschaften haben und somit neben der optischen Aufwertung einen praktischen Effekt mit sich bringen. Für viele Menschen ist ein harmonisch eingerichtetes Büro essenziell, um produktiv und kreativ zu sein.

Ergonomie für mehr Produktivität

Um gesund und produktiv bei der Arbeit zu sein, ist Ergonomie unerlässlich und sollte von Anfang an im Fokus stehen, da eine nicht ergonomische Einrichtung langfristig zu physischen Beeinträchtigungen führen kann. Durch ergonomische Möbel und optimale Beleuchtung sitzen die Kollegen komfortabel, vermeiden Nackenverspannungen, Rückenbeschwerden und somit die häufige Krankschreibung. Weiterhin sorgt eine gepflegte, einladende Atmosphäre für mehr Motivation und dadurch eine höhere Produktivität am Arbeitsplatz. So kann der Einstieg als Gründer ins Büroleben nur gelingen!

 

 

 

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