Büroalltag im Wandel – Was lehrt uns die Corona-Pandemie?

Knapp eineinhalb Jahre nach dem Beginn der Corona-Pandemie in Europa hat sich besonders in der Arbeitswelt Vieles geändert. Kurzarbeit, Home Office oder gar die befürchtete Massenarbeitslosigkeit sind Begriffe, die eng mit der Ausbreitung des COVID19-Virus in Verbindung gebracht wurden und werden. Besonders der Alltag in den Büros hat sich fast schlagartig verändert. Das ist dem Infektionsgeschehen ebenso geschuldet wie einer neuen, längst überfälligen Sichtweise auf die Arbeit in den Büros. Dabei ist es in weiten Teilen unerheblich, ob Büros in Unternehmen der freien Wirtschaft oder in den Ämtern und Behörden in den Blick geraten. Jetzt ist es wichtig, aus den Veränderungen zu lernen und dabei in die Zukunft der Büroarbeit zu schauen.

Was ist anders geworden?

Neben Maskenpflicht, Testangeboten und Impfversprechen hat sich bezüglich der Büroarbeit in vielen Bereichen der Wechsel ins Home Office nicht nur als Vorsichtsmaßnahme, sondern oftmals sogar als erfolgreicher Wechsel in der Arbeitsumgebung und Arbeitsorganisation bewährt. Immer dann, wenn im Büro nicht zwingend der persönliche Kontakt zu anderen Menschen erforderlich ist, lässt sich ein Großteil der anfallenden Arbeit auch erfolgreich und effizient im Home Office erledigen. Dazu müssen vom Arbeitgeber zwar bestimmte technische und organisatorische sowie arbeitsrechtliche Vorbereitungen getroffen werden, vom Arbeitnehmer wird der Wechsel ins Home Office jedoch meist dankbar angenommen.

Die Erfahrungen der vergangenen Monate haben bestätigt, dass Leistungsbereitschaft und Engagement im Home Office nicht wesentlich anders zu bewerten sind, als am klassischen Arbeitsplatz Büro. Wenngleich mancher Arbeitnehmer schnellstmöglich wieder zu Kolleginnen und Kollegen zurückkehren möchte und dort auch die direkte Anleitung und Kontrolle durch den Chef schätzt, wollen die meisten Büroarbeiter die Arbeit im Home Office zumindest zeitweise fortsetzen. Das sicherlich auch wegen der größeren Gestaltungsfreiheit bezüglich der Arbeitszeiten und einem besseren Ausgleich in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wie der Büroalltag nach der Pandemie aussehen kann

Ob und wann es tatsächlich ein Ende der Pandemielage geben wird, scheint derzeit offen. Weniger umstritten ist, dass es genau jetzt darauf ankommt, die richtigen Weichenstellungen für die Büroarbeit der Zukunft vorzunehmen. Zweifellos dürfte sich dann das Modell Home Office weiter durchsetzen. Genauso wenig Zweifel gibt es hinsichtlich der Tatsache, dass es auch weiterhin Büroarbeitsplätze in den Unternehmen, Ämtern und Behörden geben wird.

Viel wichtiger erscheint die Antwort auf die Frage, wie die Büroarbeitsplätze ausgestaltet werden. Ein gutes Stichwort sowohl für das klassische Büro als auch für das Home Office dürfte die Ergonomie am Arbeitsplatz sein. Der Büroausstatter Gaerner beschäftigt sich mit diesem Thema und bietet interessante und zukunftsweisende Lösungen. Ergonomie ist noch nicht selbstverständlich und auch wenn sich in den vergangenen Jahren in der Betriebsausstattung und Möblierung Vieles verbessert hat, ist gerade jetzt die beste Zeit, die Ausstattung der Büros hinsichtlich der Gesunderhaltung der Mitarbeitenden und der von ihnen erwarteten Leistungsfähigkeit unter die Lupe zu nehmen.