5 Business Trends für Start-ups in 2017

Start-ups sind maßgebliche Trendsetter, wenn es um neue Technologien und Innovationen geht. Genau so sind sie aber auch oft diejenigen, die neue Trends nicht nur gestalten, sondern auch als erste übernehmen. Schlanke, agile Strukturen, schnelle Entscheidungswege und die Notwendigkeit, die Kosten ständig im Blick zu halten, lassen gerade Entscheider in Start-ups offen sein für Neuerungen. Wir haben für Sie die fünf wichtigsten Trends für Start-ups 2017 zusammengestellt.

Cloud Computing

Server-Farmen waren gestern. Für alle Start-ups, vor allem natürlich für Internet-Unternehmen, geht der Trend hin zum Cloud Computing. Dabei werden Anwendungen nicht mehr selbst, sondern bei großen Anbietern gehostet, die auf diese Dienstleistung spezialisiert sind. Die Vorteile hierfür sind zahlreich und liegen klar auf der Hand.

Große Rechenzentren sind in der Lage, eine viel höhere Verfügbarkeit zu gewährleisten, als der eigene Serverraum das kann. Auf einen Server mehr oder weniger kommt es einem Cloud Computing-Anbieter nicht an – dem Start-up-Gründer aber schon. Wartungsarbeiten werden auch schneller durchgeführt, da bei einer Bündelung von zahlreichen Kunden natürlich mehr Administratoren eingestellt werden können. Die Technologie ist immer auf dem neuesten Stand, da häufiger Server ausgetauscht werden. Und die Kosten, die in aller Regel im Rahmen eines Abo-Modells anfallen, sind ebenfalls deutlich niedriger. Gerade bei Gründung eines Start-ups konnten früher mehrere tausend Euro für hochverfügbare Server fällig werden. Mittlerweile kann man über Cloud Computing bereits deutlich bessere Ergebnisse für vergleichsweise geringe monatliche Kosten erzielen.

Rundum-Sorglos-Websites

Gerade für Start-ups ist die eigene Webseite oft unverzichtbar. Viele neue Unternehmen werden in der E-Commerce-Branche gegründet, bei der der Internet-Auftritt gleichzeitig das Produkt des Unternehmens ist. Viele Gründer stehen also vor dem Problem, ihre Geschäftsidee in eine Webseite umsetzen zu lassen. Wer nicht selbst über ausreichende Programmierkenntnisse verfügt, ist auf teure Agenturen oder schwer zu findende Entwickler angewiesen. So manche gute Idee scheitert daher an den Einstiegsbarrieren des Internets.

Seit einiger Zeit geht auch hier der Trend dazu, fertige Lösungen einzukaufen und an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, statt das Rad jedes Mal neu zu erfinden. Findige Anbieter haben den Markt analysiert und bieten Rundum-Sorglos-Paket an: Unternehmer übergeben die Verantwortung über die Erstellung der Website, das Website-Design, die Website-Pflege inklusive der Wartung, der Domain und des Hostings in professionelle Hände. Ein erfahrener Website Anbieter ist www.websitebutler.de, der bereits 2013 seinen Dienst startete und seit einigen Jahren bekannte Unternehmen im Portfolio aufweisen kann.

Alternativ werden dazu auch oft Baukasten-Systeme gewählt, bei denen der Unternehmer zwar selbst seine Webseite erstellen kann, aber keine Programmierungs-Kenntnisse notwendig sind. Das schont nicht zuletzt das oftmals sehr knappe Budget von kleineren Unternehmen, weil Entwickler sowohl schwer zu rekrutieren sind, als auch die Fixkosten oftmals recht stark in die Höhe treiben.

Augmented Reality

„Augmented“ heißt erweitert, und mit Augmented Reality (AR) wird jede computergestützte Erweiterung der Wahrnehmung bezeichnet. Den größten Hype in diesem Bereich löste im letzten Jahr die Pokemon Go-App aus, bei der Zeichentrickfiguren „gefangen“ werden mussten, die über die Smartphone-Kamera in die eigene Umgebung eingefügt wurden. Augmented Reality hat aber etliche lebensnähere Anwendungsfelder. Über Apps können beispielsweise in einer fremden Umgebung Hinweise zur Infrastruktur gegeben werden. Diese können Touristen helfen, welche in einer fremden Stadt auf der Suche nach einem Café sind. Auch ganze Berufsfelder können davon profitieren. Über spezielle Brillen oder über Kopfhörer können Arbeitsschritte überprüft und korrigiert werden und es kann durch entsprechende Software auf Gefahren hingewiesen werden.

Gerade für Start-ups bietet Augmented Reality die Möglichkeit, direkt und individuell software-seitig mit dem Kunden zu interagieren und ihm ein maßgeschneidertes Dienstleistungserlebnis zu bieten.

Video Streaming

Facebook macht es diese Tage mit Facebook Watch vor: Video Streaming ist so aktuell wie nie. Das soziale Netzwerk bietet daher nun gezielt seinen Nutzern Videos an, deren Auswahl auf den Vorlieben von Freunden basiert. Auch Youtube erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit, und die Begeisterung für das Bewegtbild hat beim Endverbraucher nicht nachgelassen. Daher ist es auch für Start-ups 2017 besonders wichtig, über Videos mit den Kunden in Kontakt zu treten.

Dabei muss es sich nicht um Start-ups handeln, die auf Video-Inhalte spezialisiert sind. Produktanleitungen, Webinare oder einfach nur Begrüßungsvideos werden vom Verbraucher heute fast schon vorausgesetzt. Nach wie vor haben Videos einen besonders persönlichen und direkten Charakter. Start-ups haben diesen Trend erkannt und binden verstärkt Video-Material passend zu ihrem Produkt auf ihrer Webseite ein.

Chatbots

Ein großer Teil der neugegründeten Start-ups ist in der Dienstleistungsbranche zuhause. Um sich hier gegenüber der ständig wachsenden Konkurrenz abgrenzen zu können, ist Kundenservice besonders wichtig. Gerade Gründer, die über nicht viel Startkapital verfügen, können jedoch nicht von Anfang an ein komplettes Call Center aufbauen – oder all ihre Kunden selbst persönlich betreuen, aber auch große Konzerne setzen bereits auf Chatbots.
Chatbots bieten hier eine kostengünstige und kundenfreundliche Lösung. Der Kunde kann seine Fragen in einem Chat-Fenster stellen und ein textbasiertes Dialogsystem analysiert und erkennt diese, um dann zielgerichtet zu antworten. Chatbots funktionieren deswegen gut, weil der größte Teil der Kundenanfragen wiederkehrend ist und anhand bestimmter Schlüsselwörter identifiziert werden kann. Viele Start-ups setzen Chatbots auch nicht ausschließlich, sondern ergänzend zum klassischen Kundenservice ein. Standardfragen können so über die Software geklärt werden, während die schwierigeren Anliegen persönlich von Experten übernommen werden.

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