Wirksam werben – Werbemittel erfolgreich einsetzen

Für Start-Ups ist es gar nicht so einfach, sich gegen etablierte Konkurrenten zu behaupten. Sowohl große Konzerne als auch viele kleine und mittelständische Unternehmen haben sich im Laufe der Jahre bereits einen Namen gemacht. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – hat er sich auf eine Marke, ein Modell oder eine Firma festgelegt, wird es schwer, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Wichtig ist es daher, bei jeder Gelegenheit auf sich aufmerksam zu machen. Das funktioniert am besten durch eine ausgeklügelte Marketing-Strategie, die im Idealfall verschiedene Werbemittel beinhaltet. Doch welche eignen sich besonders für Start-Ups, die in der Regel nur ein geringes Budget haben?

Die Konkurrenz schläft nicht

Um auf die eigenen Produkte bzw. Dienstleistungen aufmerksam zu machen, sollten Start-Ups alle Register ziehen. Damit ist gemeint, dass sie sich nicht nur auf ein Marketing-Mittel konzentrieren, sondern einen ausgewogenen Mix betreiben müssen. Nur dadurch wird gewährleistet, dass durch Werbung verschiedene Zielgruppen großflächig angesprochen werden. Weitere Vorteile sind:

  • Größere Reichweite
  • langfristige Wirkung
  • höhere Aufmerksamkeit

Damit dies gelingt, ist eine sogenannte Zielgruppenanalyse vonnöten. Durch diese erhalten Unternehmen alle relevanten Informationen über ihre potenziellen Kunden, deren Wünsche und wie die Firma selbst die verschiedenen Werbemittel effektiv einsetzen muss, um die Zielgruppen zu erreichen. Hilfreich ist es außerdem, auf folgende Punkte zu achten:

  • Werbemittel sollten eine Aussage haben, einen Mehrwert bieten und nützlich sein!
  • Wichtig ist, dass eigene Corporate Design in der Werbung aufzugreifen, denn dadurch erhöht sich der Widererkennungswert!
  • Bei einigen Werbemitteln ist Qualität besser als Quantität!

Passende Werbemittel für junge Unternehmen

Ein junges Start-Up hat selbst mit geringem Budget viele Möglichkeiten, Werbemittel effizient einzusetzen:

  1. Streuartikel: Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Kugelschreiber, Flyer, Prospekte oder Zeitungswerbung. Sie hat allein den Zweck, schnell eine breite Masse anzusprechen. Unternehmen können sie zu günstigen Preisen in großen Mengen produzieren lassen und anschließend an die Kunden verteilen.
  2. Online-Marketing: Viele Teile der elektronischen Werbemittel sind kostenlos erhältlich. Dazu zählen beispielsweise Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter oder Instagram. Die Reichweite ist sehr groß und es lassen sich verschiedene Altersgruppen ansprechen. Sobald die Firma die ersten Neu- oder Bestandskunden verzeichnet, lohnt sich außerdem E-Mail-Marketing, um auf Aktionen oder Neuheiten im Sortiment hinzuweisen.
  3. Werbegeschenke: Wer liebt sie nicht? Kugelschreiber, Blöcke oder USB-Sticks können z.B. von spezialisierten Anbietern mit dem Logo, Corporate Design oder Motto bedruckt Bei Werbeartikeln ist es nur wichtig, dass sie einen hohen Anspruch an Qualität vermitteln. Niemand freut sich über ein Geschenk, welche bereits nach der zweiten Nutzung kaputt geht. Solche Vorfälle hinterlassen nicht nur einen negativen Beigeschmack, sondern ebenfalls einen unprofessionellen Eindruck.

Teure Werbemaßnahmen wie ein Fernsehspot oder ein Radio-Einspieler lohnen sich am Anfang der Gründung noch nicht. Es kostet nur enorm viel Geld, der Erfolg ist aber nicht garantiert.

Werbemittel für jede Zielgruppe

In der Regel ist der Erfolg eines Werbemittels abhängig von der betreffenden Zielgruppe. So wirken Printprodukte zum Beispiel auf ältere Menschen deutlich ansprechender, weil sie von der Haptik überzeugt sind und Werbung auf Papier auch weiterhin vertrauenserweckender wirkt als eine E-Mail. Junge Leute lassen sich hingegen durch Online-Marketing nicht nur besser überzeugen, sondern vor allem erreichen – schließlich findet ein großer Teil der heutigen Kommunikation virtuell statt. Für jedermann sind Werbeartikel geeignet, weil sie einen langfristigen Nutzen versprechen. Genau aus diesen Gründen ist es wichtig, tief in die Trickkiste zu greifen. Nur so verhindern Start-Ups, dass sie eine zu geringe Reichweite erreichen.

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