Wie Du als Speaker auf der nächsten Start-up-Konferenz überzeugen kannst

Wie Du als Speaker auf der nächsten Start-up-Konferenz überzeugen kannst

Das Halten von Reden gehört für Unternehmer fast zum Alltag – egal ob sie Investoren von ihrem Start-up überzeugen wollen oder bei einer Konferenz als Speaker auftreten. Doch so mancher Unternehmensgründer traut sich seine Rolle als Redner nicht zu. Reflexartig erfolgt dabei der Verweis auf mangelndes Talent. Die gute Nachricht: Mit unseren Tipps und Tricks kann jeder ein guter Speaker werden und eine ansprechende Rede halten.

Starker Anfang, starke Wirkung

Ein starker Anfang ist bei einer Rede meistens schon die halbe Miete. Denn die ersten Sätze entscheiden bereits darüber, ob das Publikum an den Lippen eines Speaker hängt oder gar nicht zuhört. Hier gilt es, Aufmerksamkeit zu erwecken und der Zuhörerschaft gute Gründe zu liefern, dir ihr Ohr zu leihen. Dazu stehen zahlreiche Mittel zur Verfügung. Du kannst etwa mit einer ungewöhnlichen Aussage oder Frage beginnen, bei der der Bezug zur Rede oder zu deinem Start-up erst sukzessive deutlich wird. Genau so ist es möglich, einen unerwarteten Bezug zwischen Thema und Publikum zu knüpfen.

Stelle (d)eine zentrale Idee in den Fokus und stützte diese

Unerfahrene Speaker möchten in ihrer Rede oft über zu viel sprechen. Das überrascht nicht, weil das eigene Start-up ja auch viel mit Herzblut und Emotionen zu tun hat. Versuche dennoch, eine zentrale Idee in das Zentrum deiner Rede zu stellen. Das erlaubt dir thematisch in die Tiefe zu gehen, statt bei vielen Ideen nur an der Oberfläche zu kratzen. Diese Idee solltest du dann durch Daten und Fakten stützen, mit denen du deine Zuhörer überzeugen kannst.

Nimm deine Zuhörer auf eine Reise mit

Eine gute und wirkungsvolle Rede benötigt eine Struktur. Das hilft nicht nur dir als Speaker bei der Rede über dein Start-up, sondern auch dem Publikum beim Zuhören. Das lässt sich mit einer Reise vergleichen. An deren Anfang steht der Aufbruch, es folgen mehrere Zwischenstationen und Pausen, bis am Ende die Ankunft am Reiseziel erfolgt. Was das Packen für die Reise ist, ist das Schreiben und Einstudieren des Textes für die Rede. Analog zur Reise hat die Rede einen Anfang, um Zuschauer neugierig zu machen und an das Thema heranzuführen. Der Hauptteil konzentriert sich auf die eigentliche Idee bzw. das Thema, während das Ende eine Zusammenfassung und möglicherweise einen Ausblick bietet. In Zwischenstationen kannst du auf bestimmte, mit dem Hauptthema zusammenhängende Aspekte eingehen und durch Pausen deine Argumente wirken lassen.

Sei anschaulich statt langweilig

Ein guter Speaker darf vor allem eins nicht: langweilen. Das Publikum sollte bei der Rede die Leidenschaft für dein Start-up spüren. Deshalb ist es auch besser, mit Gestik und Mimik zu arbeiten, als stocksteif hinter einem Rednerpult oder auf der Bühne zu stehen. Benutze beim Vortrag eine bildhafte, anschauliche Sprache und verwende Vergleiche aus der Lebenswelt deines Publikums. Powerpoint, Folien und Statistiken können nützliche Hilfsmittel sein, sollten aber nicht das Zentrum deiner Rede bilden.

Nutze das Ende

Einige Speaker begehen den Fehler, ihre Rede gleich nach dem Hauptteil mit einer Dankesfloskel an das Publikum zu beschließen. Das ist nicht nur ein dürftiges Ende, sondern verschenkt auch Potenzial. Denn die letzten Sätze einer Rede bleiben meistens am längsten im Gedächtnis des Publikums. Hier bietet sich vielmehr eine kurze Zusammenfassung an. Vielleicht findest du ja auch die Möglichkeit, einen Bezug zwischen Redethema und Publikum zu finden. Verdeutliche etwa, was dein Start-up in Zukunft auch für die Zuhörer leisten könnte. So wird deine Rede garantiert im Gedächtnis des Publikums bleiben.

Analyse und Übung machen einen besseren Speaker aus dir

Deine letzte Rede verlief nicht so gut? Kein Problem. Das ging selbst den Großteil der besten Redner so. Die gute Nachricht: Das Halten von Reden ist ein Handwerk, das sich erlernen lässt. Analysiere zunächst das, was gut und das, was schlecht war. Dann musst du üben. Am besten nicht nur im stillen Kämmerlein, sondern auch vor anderen Menschen. Danach solltest du dir ehrliches Feedback holen und nach Optimierungsmöglichkeiten suchen? Was hat den Zuhörern gefallen und was nicht? Wie könntest du was besser machen? So wirst du mit jedem Vortrag ein besserer Speaker.