Was ist e-Commerce?

Der Begriff e-Commerce (electronic commerce) entschlüsselt sich bereits in seiner direkten Übersetzung als elektronischer Handel. Damit ist jeglicher Handel gemeint, der in den Weiten des Internets praktiziert wird. Da dieser Handel dem Internet entspringt, ist er zwangsläufig neueren Datums. Durch die mit dem Internet verbundene Aufhebung von Zeit und Raum – so ist es dem Kunden möglich, bequem von zu Hause aus und rund um die Uhr sein Produkt online zu kaufen – weist das E-Commerce Marketing in Strategie und Erscheinung einige Besonderheiten auf, die es gut vom traditionellen Handel abgrenzen lassen.

Neue Möglichkeiten durch den Online-Handel

Positiv ist beim digitalen Handel zunächst, dass der Anbieter viel an Personal- und Betriebskosten einspart. Dadurch sind größere Mengen Kapital liquide als beim traditionellen Handel und der Kunde freut sich über günstigere Preise. Auch der Einzugsbereich ist ein ganz anderer geworden. Konzentriert dieser sich bei Kleinanbietern oft nur um die Adresse, in der das einzige Geschäft vorhanden ist, so erstreckt dieser sich im e-Commerce mindestens auf den deutschsprachigen Raum. Die Metapher vom Internet als dem Raum grenzenloser Möglichkeiten wird an diesem Beispiel plausibel. Weitere Einblicke zu dem Thema verschafft der Timo Specht – SEO Berater aus München in seinem Video: https://www.youtube.com/watch?v=yyKua5vE-dU

Veränderungen im E-Commerce Marketing

Das Internet erfordert andere Verkaufsstrategien als im traditionellen Verkauf. Während dort nach wie vor Werbeplakate, Flugblätter, Zeitungsannoncen und Werbebroschüren eine Bedeutung haben, sind im E-Commerce andere Werbemaßnahmen an diese Stelle getreten. Günstige und effektive Möglichkeiten für die Erreichung der Kundschaft stehen bereits mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zur Verfügung, womit alle Maßnahmen gemeint sind, seine Erreichbarkeit auf Google und Co. zu erhöhen. Direkte Werbung im Internet kann man mit SEA schalten und auch die sozialen Medien sind ein Raum, die immer bessere Möglichkeiten für die Interaktion mit den Zielgruppen bieten.

Die neuesten E-Commerce Trends

Die aktuellen E-Commerce Trends stehen schließlich in einem engen Zusammenhang mit den technologischen Fortschritten der jüngsten Zeit. So ist die Kommunikation mit den Kunden bereits über KI-Bots möglich. Ein weiterer Trend der jüngsten E-Commerce Entwicklung ist die Integration von Virtual Reality zum Beispiel in den „Showrooms“ der Möbelkette Ikea.

Unser Interview zum Thema SEO mit Timo Specht:

Woher hast du dein Wissen und wie bildest du dich weiter?

Ich befasse mich seit ca. 6 Jahren intensiv mit SEO Wissen, vor allem mit großem Netzwerk in den USA. Hier bin ich mit vielen Amerikanern im direkten Austausch und bilde mich zusammen mit ihnen und ihren Erfahrungswerten weiter. Zusätzlich lese ich mich fortlaufend durch unzählige SEO Blogs und Online Marketing Magazine um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wie bekommst du deine Seiten schnell in den Index?

Erst einmal stoße ich die jeweilige Seite nochmals in der Search Console manuell an oder nutze den Instant Indexer von Rankmath. Dann achte ich darauf, dass die Seiten wirklich Mehrwert für meine Besucher kreieren. Das ist und wird in nächster Zeit das wichtigste sein. Nur mit wirklichem Mehrwert schaffe ich es Kunden auf der Seite zu halten und gebe ihnen Antworten auf ihre Fragen. Das erkennen Suchmaschinen in den Verweildauern, was wiederum meine Seite authentisch dastehen lässt. Ohne guten und aktuellen Content ist es nur wenig zielführend.

Was sind die 5 wichtigsten Dinge, um besser mit den Keywords zu ranken?

Die 5 “wichtigsten” Dinge sind eine schwere Aussage, denn im Prinzip ist alles, sprich das Zusammenspiel aller möglichen Dinge das wichtigste. Konzentriere ich mich auf einen Punkt extrem und vernachlässige den anderen – hilft mir das auch nicht weiter. Drum wie bei allem heißt es: Das Gleichgewicht macht es aus.
Aber um die 5 wichtigsten SEO Maßnahmen zum ranken zu betiteln, würde ich folgende Rangliste erstellen:

1. Fokus auf Basics – das bedeutet für mich ein sauberes Onpage Grundkonstrukt der Seite: Metas, URL, Image SEO, Headlines und die Search Intention müssen passen.
2. Keine Überoptimierung – Jeglicher Content muss natürlich sein und einen ehrlichen Mehrwert bieten, kein Keyword Spamming, natürlich bleiben.
3. Content Variation – Das heißt Content ist mehr als nur Text: Neben Text bedeutet für mich Content folgendes: Bild, Video, Audio, Gif, Pdf, etc.
4. Penibles Onpage – und hier meine ich wirklich präzise Onpage Optimierung. Das fängt an bei den Metas, über saubere H-Tag (Überschriften) Struktur, interne Verlinkungen, outbound Links und geht bis hin zur richtigen Benennung der Bilddateien inklusive Alt Text sowie FAQ Schema zum Schluss.
5. Offpage – im Sinne von themenrelevanten Links. Den Faktor „themenrelevant“ kann ich nicht genug betonen. Für funktionierendes SEO braucht es nicht irgendwelche Links, sondern welche die Sinn ergeben. Alles andere bringt nicht den gewünschten Rankingerfolg und wird in Zukunft sicher noch weniger belohnt werden.

Was wäre dein Tipp, wenn das Ranking auf einer Position festhängt?

So simple es klingt: Back to the Basics. Überprüfe, ob du wirklich alle Kleinigkeiten, Stichwort präzises Onpage SEO) umgesetzt hast. Sind alle Pages indexiert? Kannibalisieren sich Meta Daten? Wurden Bilder richtig benannt? etc. etc. etc. Während die meisten auf der Suche nach einem raren Trick sind, wird oft das rudimentäre SEO 1×1 missachtet.

Was sagst du zum Thema “Backlinks“?

Backlinks sind und bleiben ein relevanter Rankingfaktor für erfolgreiches SEO. Allerdings muss man wie oben schon erwähnt auf die Themenrelevanz der verweisenden Seite achten. Lieber weniger, dafür starke und thematisch passende Links sollten im Linkprofil vorkommen.

Sollte man mit einer neuen frischen Seite starten oder lieber eine Domain aufkaufen?
(Gibt es dabei Vorteile und was würdest du persönlich empfehlen)

„Das kommt darauf an“ ist eine furchtbare Aussage, trifft hier aber auch zu. Wenn man selbst eine starke, nachhaltig agierende Brand aufbauen will, dann macht es auf jeden Fall Sinn eine frische Domain mit dem entsprechenden Branding aufzubauen. Voraussetzung ist: Es besteht kein Zeitdruck.

Wenn man schneller vom Fleck kommen möchte, ist es sinnvoll eine Expired Domain zu ersteigern, die bereits Autorität und Trust für das zukünftige Wunschprojekt mitbringt. Das kann helfen. Die Betonung liegt auf kann. Wichtig ist eine fundierte Analyse vor dem Domainkauf: Dabei überprüfe ich unterschiedliche Metriken wie Linkprofil und historische Trafficentwicklung.

Ich persönlich bevorzuge SEO Projekte mit Brand-Fokus auf frisch, neu registrierten Domains aufzubauen. So hat man von Anfang an die Hoheit über alle Maßnahmen.

Welche SEO Tools nutzt du und für welchen Bereich?

Mein absolutes Haupt-Tool, mit dem ich durchgehend arbeite, ist „Ahrefs“ – das habe ich vor Jahren schon von meinen amerikanischen Kollegen gelernt und kann ich nur wärmstens weiterempfehlen. Wenn man sich hiermit mal auseinandergesetzt hat, ist das ein unschlagbares SEO Tool von Onpage über Offpage bis zur Keywordrecherche.

Für meine „Onpage Detektiv“ Arbeit nutze ich viel SurferSEO & Screaming Frog – beide Tools gibt’s zum Einstieg als gratis Version. Möchte man fundierte Daten, so lohnen sich hier die bezahlten Premium Versionen auf jeden Fall.

Deine Meinung zum aktuellen Thema: Ahrefs

Man hört, dass das Tool unzuverlässiger wird. Verlässt du dich auf dieses Tool oder hast du auch eine Alternative?
Wie oben beschrieben ist mein Haupttool zurzeit auf jeden Fall ahrefs. Ich nutze aber weitere Tools, um nicht nur von ahrefs abhängig zu sein und in gewissen Themen noch genauer nachzuforschen. Zuverlässig hin oder her. Bei mir bleibt ahrefs vorerst das Haupt-Handwerkszeug. Doch wer seine Informationen immer nur von einer Quelle holt, ist meines Erachtens selbst schuld. Auch ich gleiche mehrere SEO Tools ab und verlasse mich niemals nur auf ausschließlich eins davon.

Ist der US-Bereich weiter als der Deutsche?

Ja definitiv. Wie ich oben schon erwähnt habe, sind uns die US SEO’s meist einen Schritt voraus. Was ich an ihnen mag: Sie befassen sich damit was funktioniert, probieren Sachen einfach aus und teilen ihre Ergebnisse. Das motiviert unheimlich. Vor allem in Deutschland wird oft zu lange nur darüber diskutiert, was nicht mehr funktioniert. Das verunsichert viele und schreckt sie vom Ausprobieren ab.

Auf welche SEO Disziplin hast du dich spezialisiert?

Ich habe mich zunehmend auf lokale Suchmaschinenoptimierung spezialisiert. Mir bereitet es große Freude, lokalen KMU’s mit meiner fundierten Local SEO Strategie weiterhelfen zu können. Hierfür habe ich mir über die Jahre eine sehr gut funktionierende Strategie zurecht geschnitzt, die zeitnah einen positiven für meine Kunden Trend aufweist. Was ich daran besonders mag, ist der dadurch aufkommende Kundenstamm. Mit Local SEO betreue ich viele stationäre Unternehmen aus meiner Münchner Nachbarschaft, die ich regelmäßig auch persönlich treffe neben allen Online Meetings.