IT-Arbeitsplatz Konzepte der Zukunft

Der traditionelle Büroarbeitsplatz vor dem Bildschirm ist für viele ein Konzept, das am Auslaufen ist. Er entspricht nicht mehr der Erwartungen. Mittlerweile müssen Fachkräfte im IT-Bereich viel reisen, von Punkt A zu Punkt B fahren und unterwegs die anfallende Arbeit erledigen. Sie müssen also die Möglichkeit haben, auf ihre Daten von unterschiedlichen Servern aus zuzugreifen. Dabei sind solche Faktoren wie Sicherheit, ortsungebundener Zugriff und ein aufwandarmes Betriebskonzept wichtig. Viele Unternehmen haben dies bereits erkannt und versuchen nun, ihre IT-Arbeitsplätze diesen Anforderungen anzupassen.

Die Entstehung der neuen IT-Arbeitsplatz Konzepte

Mit der Digitalisierung der Welt und der Arbeitsplätze traten neue Probleme auf. Wir fanden uns vor Herausforderungen wie ‚Lassen sich zentral gehostete Applikationen für unterschiedliche Standorte und mobile Mitarbeiter leicht zugänglich machen?‘ oder auch ‚Gibt es eine Möglichkeit, die IT-Administration kosteneffizient vereinfachen?‘ und ‚Wie können wir trotz erhöhter Mobilität, die Sicherheit der IT-Mitarbeiter garantieren?‘. Eine Umfrage des Beratungshauses Centracon hat ergeben, dass für 82 Prozent der Unternehmen Sicherheit und Verfügbarkeit an erster Stelle stehen. 72 Prozent sprechen von der Wichtigkeit der Standardisierung und der Zugänglichkeit unabhängig vom Standort. Für etwa 70 Prozent sind aufwandarme Konzepte und dynamische, modulare Services von großer Bedeutung. Die wesentlichen Grundsätze der neuen IT-Arbeitsplatz Konzepte sind also Vereinfachung, Standardisierung und Automatisierung. Diese Prozesse würden Unternehmen nämlich dabei helfen, die Produktivität und Innovation voranzubringen. Außerdem versuchen die neuen Konzepte die Verschwendung der Ressourcen in der IT-Branche zu beheben. Nach den Worten von IT-Experten löse dies nämlich einen ewigen Kreislauf aus. In diesem seien die CIO nicht mehr in der Lage in innovative Ideen und Konzepte zu investieren, weil sie nach wie vor versuchen, nur in bestehende Systeme zu investieren. Allgemein sind sich die meisten befragten einer Studie der London School of Economics einig, dass die Notwendigkeit besteht, in neue Technologien zu investieren, mit denen IT-Ausgaben für Personalkosten und die bloße Aufrechterhaltung vom Betrieb vermieden werden.

Bereits vorhandene Dienstleistungen in den neuen Konzepten

Den Wünschen und Problemen entsprechend haben sich neue Unternehmen gebildet, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die IT-Arbeitsplätze zu verbessern. Einige haben sich darauf speziealisiert ihren Nutzern bereits vollprogrammierte Plattformen zur Verfügung zu stellen. Diese sind dann unabhängig von Ihrem Endgerät für Sie zugänglich, haben einen integrierten CloudSpeicher, der die Aktenberge ersetzt, und bieten einen geschützen Zugriff auf bestehende Zielinfrastrukturen. Außerdem können Sie mit dieser Plattformen Ihre Unterlagen sicher und vertraulich von jedem Netwerkdrucker drucken.
Andere Anbieter wiederum bieten die Funktion des Zubehör/Arbeitsplatz- mietens. Hierbei können Sie die komplette Ausstattung mieten, die Sie benötigen. Seien es Tablets, Smartphones, Headsets, Monitore oder Notebooks. Dabei wird Ihnen nicht nur die Ausstattung vorübergehend zur Verfügung gestellt, sondern auch die Software und Hardware-Sets. Sie können die Dauer des Vertrags und die Leistungen individuell festlegen. So können Sie gesamte Arbeitsplätze für Ihre Mitarbeiter mieten. Dabei müssen Sie sich nicht um Updates der schnell veraltenden Software kümmern. Die IT-Welt ändert sich ständig und somit sind heute noch aktuelle Medien, Programme und Hardware innerhalb der nächsten sechs Monate bereits wieder veraltet und müssen erneuert werden. Mit einem gemieteten Arbeitsplatz müssen Sie sich nicht mehr selbst darum kümmern.

Probleme der Konzepte für die IT-Arbeitsplätze

Die Unternehmen wünschen sich zwar automatisierte Arbeitsplätze, eine höhere Benutzerfreundlichkeit und einen Zugang zum Arbeitsplatz, der unabhängig vom Endgerät ist. Von 54 Prozent wurde außerdem der Wunsch geäußert, die Desktops aufgabenspezifisch gestalten zu können. Das heißt, dass die Monitoren zum Beispiel den unterschiedlichen fachlichen Anforderungen anzupassen.
Dies sind zwar schon viele fortgeschrittene Vorstellungen, jedoch ist dies nicht genug. Ein Consultant des Beratungshauses Centracon sagt, dass dies doch sehr konservative Erwartungen an die Weiterentwicklung der IT-Arbeitsplätze seien. Für die folgende Generation, die mit der digitalen Welt aufgewachsen ist, wäre dies einfach nicht genug. Sie würden mehr Veränderungen, weitere Durchbrüche erwarten. Daran müsse man bereits jetzt anfangen zu arbeiten, so der Consultant.

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