Das nachhaltige Drucken – Die wahren Druckkosten

Jeder weiß es – Drucken kostet Geld. Wie viel Geld wissen allerdings nur die wenigsten Unternehmen. Das liegt daran, dass in den meisten Fällen nur die Anschaffungskosten für Produkte und Systeme berücksichtigt werden. Hierbei wird jedoch zu kurz gedacht, denn die tatsächlichen Kosten werden durch die Tinte und die sogenannten Druckkosten verursacht. Dabei muss man Faktoren wie diese hier beachten:

  • Support
  • Wartung
  • Output-Systeme
  • Management

Seit längeren liegen die tatsächlichen Fakten sowie die tatsächlichen Zahlen auf dem Tisch. Die verschiedenen Marktforschungsunternehmen wie Gartner, Quocirca und IDC sowie die verschiedenen Hersteller von Print-Systemen wie HP, kommen zu demselben Ergebnis bei den Untersuchungen: Zu jedem Euro, der für das reine Drucken ausgegeben wird, muss man ca. neun weitere Euro für die versteckten Kosten hinzurechnen. Zu den versteckten Kosten gehören die Verwaltung der Output-Systemumgebung sowie die Schulung der notwendigen Mitarbeiter. In den oben genannten Zahlen kann man auch Produktivitätsverluste finden. Die Produktivitätsverluste verursachen die sogenannten Stillstandszeiten. Die Stillstandszeiten können zum Beispiel Reparatur- oder Wartungsarbeiten sein.

In der Regel denken die Geschäftsführer und IT-Verantwortliche viel zu kurz, wenn es in den Unternehmen, um die Anschaffung von Output-Systemen geht. Allerdings ist eine solche Denkweise sehr fragwürdig, denn ungefähr drei bis sechs Prozent des von dem Unternehmen erzielten Umsatzes, geht für das Scannen, Kopieren und Drucken sowie Drucken drauf.

Dabei liegt der ganz klassische Fehler allein in der Entscheidung über die Anschaffungskosten von einem Drucker, wobei der Wert auf Kosten pro Seite gelegt wird. Sinnvoll wäre hier auf die Gesamtkostenbetrachtung einen Blick zu werfen, denn hier verstecken sich die wahren Druckkosten. Die Gesamtkostenbetrachtung nennt sich auch: „Total Cost of Ownership“ (TCO). Die Kosten pro Seite, die auch „Cost Per Page“ (CPP) genannt werden, setzen sich nur aus den Kosten für Aufwendung, welche für das Verbrauchsmaterial dienen, sowie Wartungen und Hardware zusammen.


Faktoren die nicht erfasst werden


Meistens werden Faktoren wie die Zuverlässigkeit sowie die Effizienz eines Produkts nicht erfasst. Das hat natürlich zur Folge, dass die Fixkosten sehr hoch anfallen, wenn das Gerät nicht effizient genug arbeitet. Des Weiteren steht noch eine Frage offen: Stehen den Anwendern auch tatsächlich die nötigen Systeme zu, die sie benötigen? Das kann man sich ganz leicht vorstellen. Wenn Du in einer Abteilung arbeitest, in der Du täglich viele Dokumente in Farbe drucken musst, dann müssen Dir ausreichend Farbdrucker zur Verfügung stehen. Ansonsten droht die Gefahr, dass lange Wartezeiten entstehen, wenn sich die Mitarbeiter an nur einem einzigen Farbdrucker bedienen müssen, um die Aufgaben fristgerecht zu erledigen. Das Schlimmste daran – der Zeitverlust. Je mehr Arbeitszeit verstreicht, in der die Mitarbeiter einfach nur auf den Drucker warten, verlierst Du als Unternehmer dein Geld, denn Du zahlst ebenfalls Fixkosten für Deine Mitarbeiter, in Form von Gehältern und Löhnen. Am besten man beschafft sich effiziente Drucker, die an den nötigen Arbeitsplätzen stehen und jederzeit den Mitarbeitern zur Verfügung stehen, um die Arbeit zügig zu erledigen.

Die Gesamtkostenbetrachtung (TCO) bemüht sich, um alle Faktoren, die rund um das Thema Drucken, Kopieren und Scannen im Betrieb entstehen. Möchtest Du also einen effizienten Unternehmerstart absolvieren, dann solltest Du dich mit der Gesamtkostenbetrachtung etwas höher auseinandersetzen. Die TCO empfiehlt auch Farbtintenstrahler, denn diese sollen um bis zu 50 Prozent Druckkosten sparen.

In den Unternehmen sind heutzutage die Laserdrucker ganz klar die Favoriten. Das ist auch kein Wunder, denn den Laserdruckern kann keine andere Technologie das Wasser reichen, wenn es um die Kosten pro Druckseite geht. Allerdings gilt diese Regel nicht für jede Unternehmensgröße. Es wurden einige Studien durchgeführt, die sich mit dem Thema Druckkosten von Tintenstrahldruckern und Laserstrahldruckern beschäftigt haben. Dabei kamen die Studien zum Ergebnis, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Tintenstrahldrucker deutlich im Vergleich zu den Laserstrahldruckern gestiegen ist.


Das sollte nicht vergessen werden


In der heutigen Welt benutzen so gut wie alle Menschen Drucker. Ob zu Hause oder bei der Arbeit – die Drucker haben sich weitgehend durchgesetzt und sind seitdem kaum mehr wegzudenken. Allerdings wissen viele Menschen, ob Unternehmer oder Verbraucher, dass die Kosten, die während des Druckens entstehen relativ hoch sind. Relativ sei nur gesagt, da im Vergleich zu den Verbrauchern die Kosten bei den Unternehmern viel höher ausfallen. Logischerweise liegt das an der hohen Anzahl von gedruckten Seiten. Sprechen wir über eine Redaktion, dann können wir keinen direkten Vergleich zu einem Logistikunternehmen oder gar einem normalen Verbraucher.
Was alle gemeinsam verbindet, sind die anfallenden Fixkosten durch das Drucken. Um diese Kosten möglichst auf das Minimum zu senken, solltest Du dich mit dem Thema Gesamtkostenbetrachtung (TCO) auseinandersetzen, bevor Du ein Unternehmen gründen möchtest oder bevor Du dir einfach nur einen Drucker für zu Hause kaufst.
Fakt ist: Du solltest keinesfalls nur auf die Anschaffungskosten des Druckers achten. Ferner empfiehlt es sich, nicht auf die Kosten pro Druckseite zu achten. Diese Werte können dich täuschen und aus diesem Grund empfehlen wir Die vorerst auf die zuvor oben genannten Fixkosten, die durch das Drucken entstehen, zu achten.

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