Beschleunigung für Start-ups: Wachstum durch Kooperationen

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Wie wichtig Kooperationen sein können, deutet ein berühmtes Zitat des legendären US-Industriellen Henry Ford an: „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.“ Gemeinsam können selbst kleine Unternehmen gegenüber größeren Wettbewerbern im Vorteil sein. Wir skizzieren kurz, inwiefern Kooperation für Unternehmen im Allgemeinen und Start-ups im Speziellen Chancen und Wachstumspotenziale bieten, wie die wichtigsten Formen der Zusammenarbeit aussehen und was es bei Kooperationen allgemein zu beachten gilt.

Die wichtigsten Vorteile von Kooperationen für Start-ups

Viele Start-ups verfügen noch nicht über eine optimale Ressourcenausstattung. Sowohl finanzielle Mittel als auch Fachkräfte oder kostspielige Spezialmaschinen sind oft nicht in ausreichendem Maß vorhanden. Durch Kooperationen mit anderen Unternehmen lassen sich die zur Verfügung stehenden Mittel der Partner bündeln und so – etwa im Bereich Forschung und Entwicklung – bessere oder schnellere Ergebnisse erzielen. Durch das Teilen von Know-how können die Partner zudem in verschiedenen Bereichen ihre Arbeitsprozesse effizienter gestalten. Außerdem ist es möglich, sowohl Überkapazitäten als auch fehlende Ressourcen durch Tauschgeschäfte zu kompensieren und durch die Kooperation auch umfangreichere, lukrative Aufträge anzunehmen, die für jeden der Partner alleine zu groß wären. Last, but not least entstehen durch Kooperationen wichtige Kontakte, die gerade in problematischen Phasen – beispielsweise bei Engpässen – wichtig für das Unternehmen werden können. Alle diese Vorteile sind dazu geeignet, das Wachstum von Start-ups nicht nur zu sichern, sondern auch deutlich zu beschleunigen.

Die wichtigsten Formen von Kooperationen

Kooperationsformen lassen sich hinsichtlich mehrerer Aspekte unterteilen – etwa nach der Stellung des Partners im Wertschöpfungsprozess. Hier spielt vor allem die Zusammenarbeit des Start-ups mit Zulieferern, Wettbewerbern, Vertriebspartnern oder sonstigen Unternehmen eine wichtige Rolle. Eine Zusammenarbeit mit Zulieferern kann für Start-ups Sinn machen, um sich beispielsweise den Zugriff auf Rohstoffe oder Vorprodukte zu günstigeren Konditionen zu sichern. Kooperationen mit Wettbewerbern eröffnen die Möglichkeit, branchentypische Probleme gemeinsam zu lösen oder spezifisches Wissen zu teilen. Die Zusammenarbeit mit einem schlagkräftigen Vertriebs- und Logistikpartner ist gerade für kleinere Start-ups häufig sehr attraktiv. Denn so lassen sich die Kosten für den Aufbau eines weitverzweigten Vertriebsnetzes einsparen und dennoch zahlreiche Interessenten erreichen. Aber auch die Kooperation mit sonstigen Unternehmen kann sinnvoll sein – etwa um eine etablierte Technologie durch einen Transfer für eine andere Branche zu nutzen. Theoretisch ist auch eine Kooperation im weiteren Sinne in Form von Lizenzierung oder Franchising möglich. Beides hat aber für Start-ups eher eine untergeordnete Bedeutung. Außerdem lassen sich Kooperationen nach dem jeweiligen Verbindlichkeitsgrad differenzieren. Dabei reicht die Skala vom losen, unverbindlichen und unregelmäßigen Informationsaustausch bis zur vertraglich sachlich und zeitlich präzise fixierten Zusammenarbeit mit Sanktionsmechanismen bei einem etwaigen Fehlverhalten.

Das solltest Du bei einer Zusammenarbeit beachten

Stabile Kooperationen sollten beiden Partner in etwa gleichem Umfang Vorteile bieten. Denn, was eine Zusammenarbeit langfristig zusammenhält, ist vor allem der beiderseitige Vorteil. Zudem spielt Vertrauen eine wichtige Rolle, das oft mit der Dauer der Kooperation wächst. Nicht verschwiegen soll in diesem Zusammenhang, dass eine Zusammenarbeit auch Risiken bergen kann – etwa indem sich ein Partner in eine zu große Abhängigkeit begibt oder sensible Information teilt. Bei einer gut gestalteten Kooperation überwiegen jedoch die Vorzüge die möglichen Risiken. Je größer die Bedeutung der jeweiligen Kooperation für Dein Start-up ist, umso mehr solltest Du auf eine vertragliche Fixierung des Verhältnisses drängen. Am wichtigsten bei einer Zusammenarbeit ist es in der Regel, den richtigen Partner zu finden. Schließlich gilt es, einen vertrauensvollen und zuverlässigen Partner aufzuspüren, mit dem sich eine Kooperation zu beiderseitigem Nutzen aufbauen lässt. Hier drohen bei einer langwierigen Suche erhebliche Transaktionskosten. Abhilfe schafft unsere praktische und sehr umfangreiche Start-up-Datenbank, die Du ganz einfach nach interessanten Unternehmen durchsuchen kannst. Dadurch steht dem Wachstum Deines Start-ups durch ideale Kooperationen nichts mehr im Wege.


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