Algenladen GmbH

Algen werden Mainstream-Lebensmittel – endlich

Welche Alge steckt heute in meinem Mittagstisch? Würzige Dulse, knackige Zuckerkombu-Blätter oder knusprige Spirulina-Crunches? So könnt ihr schon in Kürze eure Mittagspause planen.

Das gesunde Gemüse aus dem Meer ist immer besser verfügbar und kommt immer häufiger auf den Teller. Im Restaurant und zu Hause. Algen sind auf dem Weg, eine Gemüseart unter vielen zu werden.

Nahrhaft, natürlich und nachhaltig

Das ist kein kurzlebiger Food-Trend. Es ist Teil des Wandels im Ernährungsbewusstsein hin zu einer gesunden und nachhaltig produzierten Kost.

Algen sind mineralstoffreich und spielen auf eurem Teller die gleiche Rolle wie Land-Gemüse vom Acker oder aus dem Gewächshaus. Sie enthalten auch jede Menge Eiweiß, sind also eine tolle Alternative zu Fisch und Fleisch.

Zur Algenproduktion wird kein Boden gerodet oder ausgelaugt, Kohlendioxid wird gebunden statt freigesetzt.

Food-Nerds und ein gelernter Koch haben nun den Online-Shop Algenladen gegründet. Sie schließen die Lücke zwischen euch, den interessierten Konsumenten, und den kleinen und engagierten Produzenten von Algen und algenbasierten Lebensmitteln.

Aus den Ländern, in denen der Verzehr von Algen Bestandteil der traditionellen Küche ist, haben sie ein Sortiment von über 200 Produkten zusammen-getragen. Außerdem ist der Shop eine Plattform für die innovativen Hersteller in Deutschland und Österreich, die Algen ebenfalls in die Mitte der Gesellschaft bringen wollen.

Profi-Koch trifft Food-Nerd

„Warum haben Algen keinen Platz in deutschen Küchen?“ fragt Micha, der als gelernter Koch die Produkte auswählt und alle Rezepte für den Algenladen erarbeitet. „Historisch mag es daran liegen, dass die natürlichen Vorkommen in Nord- und Ostsee gering sind und schwer zu ernten. Da haben Spanien, Frankreich, Irland, die skandinavischen Länder und Japan eindeutig bessere Voraussetzungen. Doch heute in einer globalisierten Welt?“

Auch Eva und Jan, die beiden anderen Gründer des Algenladens, wussten keine Antwort. So haben sie begonnen, für Algen einen prominenteren Platz zu suchen als das Sushi-Restaurant oder die vegetarische Küche.

Inspiration beim Reisen

Eva erforscht die kulinarische Vielfalt von Algen seit 2012. „In den Küchen unserer Urlaubsländer am Atlantik und Pazifik konnten wir Dulse und Meersalat probieren, Wakame, frische Nori und Chochayuyo. Sie sind dort gängige Zutaten. Von der Hausmannskost bis zur gehobenen Küche.“ Sie brachte kleine Mengen im Reisegepäck mit nach Hause und ärgerte sich jedes Mal, wenn der Vorrat aufgebraucht war. Schon daraus erwuchs der Bedarf für den Algenladen.

Der Jüngste im Bunde ist Jan, sein Herz schlägt erst kurz für Algen, dafür aber heftig. „Ich will meinen Speiseplan nahrhaft, natürlich und nachhaltig zu gestalten. Mit dem traditionellen und trendigen Algen-Food bieten sich echt viele Möglichkeiten“, beschreibt er seine Motivation.

Welche Konsistenz hat die Alge auf dem Teller, welche Nährwerte, wie schmeckt sie? Der Algenladen versteht sich als Portal für Algengenuss. Ihr findet Kombu, Nori, Wakame und viele weitere Algenarten als getrocknete Blätter oder zerkleinert. Ausführlich erfahrt ihr, wie ihr sie in euren Nudel-, Gemüse- oder Fleischgerichten verarbeitet.

Auch viele Saucen, Snacks und Super-Foods findet ihr im Sortiment. Gestaltet damit z.B. euer Müsli mit Spirulina nahrhafter oder den Serienabend mit Meersalat-Chips. Auch hier findet ihr viele kreative Tipps zur weiteren Verwendung der Produkte.

Getränke wie Tees, Algen-Limonade oder Bier mit Algen runden das Sortiment ab.