Wie Du ein erfolgreiches CBD Startup gründen kannst

Die Arbeitswelt ändert sich in Windeseile. Mit der fortschreitenden Digitalisierung ist jeder mit jedem vernetzt und Kommunikationswege verkürzen sich rasant. Während der Corona-Pandemie schwappt gerade eine neue Gründerwelle über das Land, Online-Portale und Online-Shops schießen wie Pilze aus dem Boden. Für Gründer ist es eine Zeit des Goldrauschs.

Das kann sich auch für jene Menschen lohnen, die daran denken, in das Geschäft mit Hanf einzusteigen, um sich eine neue Existenz aufzubauen. Es existieren einige Initiativen dahin gehend, dass Cannabis (Hanf) in Deutschland demnächst komplett von der Roten Liste der Verbote gestrichen wird. Mit CBD (Cannabidiol) macht gerade ein Produkt auf sich aufmerksam, dass als Substanz der Hanfpflanze schon weitestgehend legal auf dem Markt ist und eindrucksvolle Wachstumszahlen aufweist.

Dabei muss man als Startup nicht den kompletten Zyklus von Anbau, Ernte, Weiterverarbeitung und Verkauf bedienen, um am rasanten Anstieg von CBD teilzuhaben. Als Franchise-Unternehmen oder im CBD Vertrieb als Whitelabel bekommt ein Startup den Fuß in den Markt, ohne große Kapitalreserven anzapfen zu müssen.

Die Wege in die Selbstständigkeit

Der technische Weg zur Gründung eines Startups ist mit einem Gang zu den Behörden und dem zuständigen Finanzamt erledigt und bedarf hier keiner weiteren Ausführung. Es sollte eher Gewicht darauf gelegt werden, das Projekt “Selbstständigkeit” von Anfang bis Ende gut zu durchdenken.

Es gilt, Hürden wie den Jugendschutz zu überwinden, Zertifikate und Analysen zu eruieren und eine Webseite zu gestalten. Dabei hilft ein erfahrener Webdesigner. Es lohnt sich, mit der Konkurrenz Kontakt aufzunehmen und Erfahrungen auszutauschen. Bleibt der Gang in die Selbstständigkeit doch immer Pionierarbeit und jede noch so kleine Information bringt einen Schritt voran.

Besonderheiten beim Handel mit CBD Produkten

Jede Branche hat ihren eigenen Hemmschuh und bei CBD ist dieser die etwas verworrene rechtliche Situation. Noch immer leidet Cannabidiol unter dem schlechten Ruf des THC (Tetrahydrocannabinol), dem psychoaktiven Wirkstoff des Hanfs.

Doch inzwischen wird weitaus mehr differenziert und CBD wurde sowohl von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als auch vom EuGH (Europäischer Gerichtshof) offiziell als harmlos für die Gesundheit und ohne jegliches Suchtpotenzial eingestuft. Dem Vertrieb eines CBD Öls mit EU-Zertifikat steht deshalb nichts im Wege.

Mögliche Geschäftsmodelle eines CBD Startups

Und so bieten sich für ein Startup im Rahmen von CBD auch ohne millionenschwere Investoren im Rücken eine Reihe von verschiedenen Geschäftsmodellen an, welche den Einstieg in die Boom-Branche ermöglichen.

Dabei wird auf Produkte anderer Hersteller zurückgegriffen. Die Modelle mit dem größten Potenzial stellen wir im Folgenden vor:

Franchising

Dabei bindet sich das Startup an ein erfahrenes Unternehmen. Es dürfen nur die Produkte des Franchisegebers verkauft werden. Zudem ist eine monatliche Franchise-Gebühr zu entrichten. Die Margen sind bei diesem Modell geringer, doch es bietet eine Reihe von Vorteilen.

So hat die Marke schon einen gewissen Bekanntheitsgrad, für die Markteinführung sind keine Kosten zu kalkulieren. Der Franchisegeber stellt alle seine Erfahrungen zur Verfügung und offeriert aus dem Hintergrund Unterstützung bei diversen Fragen. Das größte Plus aber ist, dass von Großhandelspreisen profitiert wird, weil der Franchisegeber große Stückzahlen einkauft und diese Konditionen an den Franchisenehmer weitergibt.

Whitelabel

Dieser Typus eignet sich hervorragend für den Internethandel. Das Startup kreiert nur eine Marke mit Logo und bestellt bei einem Drittanbieter CBD Öl, Kapseln und Tabletten ohne Etikett. Danach werden die Produkte mit den eigenen Etiketten beklebt und es kann losgehen.

Es ist zu beachten, dass die Etiketten alle gesetzlichen Bestimmungen enthalten müssen.  Die Investition, welche das Geschäft ins Rollen bringt, besteht aus den Druckkosten und dem Kauf der ersten Lieferung.

Dropshipping

Beim Dropshipping handelt es sich um eine Art Direktversand. Dabei verlangt das Startup vom Kunden Vorkasse und bestellt dann beim Lieferanten. Der Gewinn wird aus dem Rabatt gezogen, der vorher ausgehandelt wurde. Der Lieferant sendet die Ware dann direkt an den Kunden. Bei diesem Modell bedarf es keinerlei Investitionen, Kosten für Lagerhaltung fallen nicht an.