Startup Szene: Die großen Trends für junge Gründer

Weihnachten und Neujahr sind die einzige Zeit des Jahres, zu der auch junge Unternehmensgründer sich einige Tage frei nehmen. Der Jahreswechsel ist perfekt, um zu reflektieren: Was hat 2018 im Startup funktioniert? Was nicht? Zudem sollte jetzt der Blick auf die nächsten Monate gelenkt werden. Denn von einigen aktuellen Trends kann das Startup profitieren, insbesondere im Software- und Technologiebereich. Worauf sollte man unbedingt sein Augenmerk richten?

5G Mobilfunk ermöglicht revolutionäre Anwendungen

Die vielleicht größte Technologie-Innovation der nächsten Jahre wird der 5G Mobilfunkstandard sein, der Startups hunderte Arten verschiedener Innovationen eröffnet. 5G wird eine bis zu 100 mal höhere Datenrate als das derzeit aktuelle 4G Netz liefern: Bis zu 10.000 MBit/s sind möglich. Damit kann das Internet endlich komplett kabellos werden. Mit 5G werden Technologien wie selbstfahrende Autos, Augmented Reality und die Übertragung gewaltiger Datenmengen möglich. Für Startups aus dem Software-Bereich ist dies Gold wert! Wer über findige Ideen zum Thema Softwareentwicklung verfügt, kann jetzt über die Einbindung von 5G nachdenken. Ein überzeugendes Marketingkonzept wird hier natürlich vorausgesetzt. Zudem sollte man einen Konkurrenz-Check machen, denn unter Umständen sorgt die Einführung neuer Technologien auch dafür, dass das eigene (geplante) Produkt technisch hinfällig wird.

Blockchain, Security und digitale Coins

Ein weiterer heißer Bereich, sowohl im Techniksektor als auch beim Thema Bezahlung und Anlage, sind digitale Währungen wie Bitcoin. Die Macht der Blockchain hat in den vergangenen Jahren für eine Revolution in vielen Märkten gesorgt. Startups die sich mit Bezahlmöglichkeiten, Online-Verkauf und digitaler Sicherheit beschäftigen, können vom Trend ganz besonders profitieren und so ihre Produkte und Dienstleistungen noch weiter verbessern. So manche neue Kryptowährung 2018 hat zudem für Impulse auf dem Markt der digitalen Währungen gesorgt: Coins wie IOTA, Verge und TRON bieten mehr Features als Marktführer Bitcoin. Und Firmengründer, welche die Macht von Blockchain und Kryptowährungen in ihre Leistungen mit einbeziehen, werden in den nächsten Jahren stark profitieren. Dies ist schon heute der Fall: Startups wie die im Dezember 2015 in Berlin gegründete Repay.me GmbH nutzen die Macht der Blockchain, um neue Marktplätze zu schaffen und die Limitierung bekannter Bezahlmethoden aufzuheben. ICOs (Initial Coin Offerings) werden inzwischen im gesamten Techniksektor aufmerksam beobachtet. Die „Generation Smartphone“ wird schon bald der „Generation Krypto“ Platz machen. Kaum ein Sektor wird in Zukunft profitabler sein.

Drohnen und mehr: Die Rückkehr der K.I.

Lange dachte man, künstliche Intelligenz könne noch auf Jahrzehnte nicht großflächig eingesetzt werden. Doch in den letzten Jahren gelang der Durchbruch: Autonome Autos, Flugtaxis, die Lieferung von Bestellungen direkt per Drohne – all das ist entweder in der Entwicklung oder bereits Realität. Machine Learning und künstliche Intelligenz sind Stichworte, die alle Gründer im Kopf behalten sollten. Denn in kurzer Zeit werden viele etablierte Märkte von den hier genannten Technologien beeinflusst werden. Startups, die sich mit Deep Learning und K.I. beschäftigen, haben sehr große Chancen auf Erfolg. Die Technologie ist da – jetzt braucht es Unternehmer, welche sie mit innovativen Produkten in den Massenmarkt bringen.

Fazit

Der Jahreswechsel ist die perfekte Zeit zur Besinnung. Aber auch zum Blick in die Zukunft: Im kommenden Jahr werden die hier vorgestellten Technologien und Entwicklungen viele Märkte beeinflussen. Deswegen ist es wichtig, die eigenen Produkte und Dienstleistungen dementsprechend anzupassen und den Businessplan zu modifizieren. Dann wird 2019 für das eigene Startup sehr sicher ein erfolgreiches Jahr.

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