Kryptowährung Iota: entwickelt von Dominik Schiener

Start-ups gehen in der Regel mit einer innovativen Idee und Hoffnung auf Erfolg einher. Trotzdem stellen sie immer auch ein Risiko dar, das auch ein perfektes Konzept und eine intensive Planung nicht ausschließen können. Der Jungunternehmer Dominik Schiener hat es mit seinem Blockchain-Unternehmen geschafft: Es machte ihn bereits mit 17 Jahren um eine halbe Million reicher. Mittlerweile ist er 22 und sein Name ist in der Geschäftswelt bestens bekannt.

Vom Computerfreak zum Bitcoin-Miner

Schiener hat die Kryptowährung Iota entwickelt, die als eine ernsthafte Konkurrenz für den Bitcoin gilt. Schon im Alter von zehn Jahren beschäftigte er sich stundenlang mit Computerprogrammierungen. Im Jahr 2011 mit 16 Jahren kam er erstmals mit Kryptos in Berührung. Er arbeitete sich in die Blockchain-Technologie ein, das Potenzial dahinter blieb ihm nicht verborgen. Besonders beeindruckend fand er die Tatsache, dass praktisch jeder sie nutzen und damit gleichzeitig einen Mehrwert schaffen kann. Er stieg beim Bitcoin-Mining ein und gründete etwas später mit einer halben Million Euro, die er sich durch das Kryptogeschäft erwarb, sein erstes Start-up. Mit dem Bitcoin-Crash verlor er seinen kompletten Einsatz.

Gründung Iotas

2015 entwickelte er mit drei weiteren Gründern Iota. Ihr Wunsch war, ins Internet der Dinge zu gelangen, wo ihrer Meinung nach eine Blockchain-Technologie den meisten Mehrwert versprach. Zu ihren Zielen gehörte neben der Automatisierung, die eine Maschine schlauer macht, vor allem deren Unabhängigkeit zu erreichen. Der Grundgedanke war, dass Autonomie zu eigenständigen Transaktionen führen kann und Werte, also Ressourcen, austauschbar macht. Hierfür war eine innovative Technologie gefragt, was zur Entwicklung von Iota führte.

Einstieg in die Kryptoszene mit Iota Wallets

Heute profitieren zahlreiche Menschen von Iota Wallets, die in unterschiedlichen Formen zur Verfügung stehen. Ebenso wie bei allen anderen Kryptowährungen fungiert die virtuelle Geldbörse als sicherer Speicher für die digitalen Münzen, die dort vor dem Zugriff von Unbefugten geschützt sind. Gleichzeitig stellen Wallets eine Art Bankkonto dar, Zahlungssendungen und –empfänge sind möglich. Zwar gibt es nur eine kleine Auswahl an Iota Wallets, jedoch lohnt sich in jedem Fall ein Vergleich, bevor man in das Kryptogeschäft einsteigt.

Was unterscheidet die Iota-Blockchain von anderen?

Bei der Blockchain gibt es keine Transaktionsspesen, darüber hinaus ist Iota skalierbar. Hinzu kommt, dass es keine Miner mehr gibt, wie es zum Beispiel beim Bitcoin der Fall ist. Schiener sieht in ihnen ein systemisches Risiko, da sie Entscheidungsträger sind. Somit handelt es sich bei Bitcoin nicht um ein komplett dezentrales Netzwerk – die Miner dominieren dort. Für ihn stellt diese Kryptowährung daher ein fragmentiertes Ökosystem dar. Einen Nachteil sieht er außerdem im fehlenden Leader, der die Vision vorgibt. Bei Iota übernehmen die vier Gründer diesen Posten. Mit der Gründung der gemeinnützigen Iota Stiftung soll die Technologie bis zu ihrer vollumfänglichen Annahme weiterentwickelt und standardisiert werden.

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