Mit Aktien, CFDs oder Forex handeln: Wie finde ich einen geeigneten Anbieter?

Erneut müssen Sparer einen Tiefschlag hinnehmen: Selbst auf dem Extra-Konto der Ing. Diba gibt es aktuell nur noch 0,2 Prozent Zinsen auf das Tagesgeldkonto. Ein rapider Einbruch – gab es doch vor acht Jahren noch ganze 3,5 Prozent. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Zusätzlich sorgt die steigende Inflation dafür, dass die Preise für Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs weiter ansteigen. Was also tun, um für das Alter vorzusorgen oder sein Geld gewinnbringend anzulegen?

Geldanlage in Zeiten von Niedrigzinsen: Online Broker vergleichen

Der Handel mit Aktien und Wertpapieren bietet angesichts dieser Tatsachen eine mögliche Alternative zum klassischen Sparbuch. Doch der Einstieg in den Aktiendschungel ist nicht einfach und mit gewissen Risiken verbunden. Wer mit dem Handel von Aktien, CFD oder Forex beginnen möchte, sollte sich zuvor nach einem geeigneten Anbieter umschauen. Um einen passenden Anbieter zu finden, sollten Anleger wissen, welche Produkte sie handeln möchten. Die meisten Anbieter legen ihren Schwerpunkt nicht auf alle Wertpapiere, außerbörsliche Geschäfte und Terminkontrakte, sondern sind auf spezielle Produkte fokussiert. So können Anleger bei einigen Brokern vor allem mit Forex oder CFDs traden. Andere Broker sind hingegen auf beispielsweise deutsche Aktien spezialisiert. Neben dem Handelsangebot gibt es jedoch noch viele weitere Aspekte, auf die Anleger vor der Depoteröffnung achten sollten.

Online Broker oder Filialbank: Wo liegen die Unterschiede?

Vor der Depoteröffnung sollten Anleger sich fragen, ob sie ein Depot bei einem Online Broker oder bei einer Filialbank beantragen möchten. Wer beispielsweise Aktien handeln möchte, wird bei einem Online Broker von günstigeren Konditionen profitieren können. Zudem ist hier meist eine sekundenschnelle Orderausführung möglich. Bei Filialbanken ist die Gebühr für eine Order oftmals höher. Außerdem ist die Software häufig komplexer. Allerdings haben Anleger hier meist einen eigenen Ansprechpartner und können normalerweise sowohl persönlich als auch telefonisch oder per E-Mail beraten werden. Einige Online Broker bieten hingegen lediglich eine kostenpflichtige Hotline, durch die bei Problemen oder Fragen hohe Telefongebühren fällig werden.

Die wichtigsten Kriterien in einem Brokervergleich im Blick

Um schließlich einen geeigneten Broker zu finden, ist es ratsam, die verschiedenen Broker miteinander zu vergleichen. Dies gelingt zum Beispiel auf https://www.onlinebroker.net/. Hier werden diverse Broker überprüft und im Hinblick auf zahlreiche Aspekte genau unter die Lupe genommen. Zu den wichtigsten Kriterien zählen dabei vor allem die Sicherheit und die Seriosität. Der Broker sollte gut reguliert und am besten Mitglied in einem Einlagensicherungsfond sein. Dazu sollten sich Anleger die Auszeichnungen und die Erfahrungsberichte über den Broker anschauen. Denn auch diese können einen Hinweis darauf geben, ob der Broker seriös ist oder nicht.

Darüber hinaus sollte die Handelsplattform für die eigenen Anforderungen geeignet sein. Oft sind viele Funktionen und Analysetools praktisch. Notwendig sind diese allerdings nicht immer. Teilweise genügen bereits die grundlegenden Funktionen und Tools. Wer beispielsweise nur selten handeln möchte, muss nicht solch hohe Ansprüche an die Handelsplattform stellen, wie jemand, der sehr häufig traden möchte. Beim Brokervergleich sollten Anleger außerdem auf die Gebühren achten. Wer mit Aktien handelt, sollte vor allem die Ordergebühren überprüfen. Wer hingegen mit CFDs oder Forex traden möchte, sollte sich unter anderem die Kommissionen anschauen. Daneben gibt es viele weitere Faktoren, die eine Rolle spielen können. Beispielsweise sollten Anleger ebenso die Handelsplätze sowie den Basiswertekatalog, die Zahlungsmethoden und den Kundensupport unter die Lupe nehmen.

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