Fallstricke am Aktienmarkt – Tipps für Anfänger

Aufgrund der geringen Zinsen ziehen es viele Anleger vor, Aktien zu testen, da diese Wertpapiere im Gegensatz zu vielen anderen Anlageoptionen angemessene Renditen bieten. Wer mit Aktien handeln will, braucht neben seinem Startkapital nur den Zugang zur Börse, die der Broker zur Verfügung stellt. Die meisten Käufe für Privatanleger werden heute über einen Online-Broker getätigt. Sie können jedoch auch eine Einzahlung bei Ihrer eigenen Bank tätigen. Wer seine Anlagen selbstständig verwalten möchte und sich mit dem Thema Aktienhandel vertraut machen möchte, hat bereits die ersten Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Private Equity Broker erfüllt. Ein geeignetes Aktienportfolio sollte auf Ihrer eigenen Anlagestrategie basieren – in diesem Fall sollten Sie die Kosten so gering wie möglich halten.

Glücksspiel Aktien?

Nur etwa ein Sechstel der Deutschen besitzt Aktien. Gleichzeitig bringen sie mehr Gewinn als jedes Sparkonto. Wir zeigen, wie einfach Sie an der Börse investieren können. Der Aktienhandel ist nur für Spieler und Spekulanten gedacht, das sind Vorurteile, die bis heute weit verbreitet sind und nicht stimmen. Natürlich bedarf es manchmal auch etwas Glück, aber viele erfolgreiche Anleger haben gezeigt, dass langfristiger Erfolg an der Börse durchaus planbar ist. Viele Aktien weisen kurzfristig starke Schwankungen auf – und diejenigen, die an den richtigen Ort gelangen, können viel mehr Geld verdienen als langfristige Investitionen. Aber Vorsicht: Wenn die Aktie in die falsche Richtung geht, können Sie hier auch viel Geld verlieren. Wer als Neuling am Aktienmarkt auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich deshalb lieber nochmal eingehender rund um Aktiendepots für Anfänger auf https://www.aktien.net/ informieren.

Bevor wir zur Entwicklung eines kurzfristigen Aktienportfolios übergehen, müssen wir zuerst das Wort „kurzfristig“ definieren. In der Börsensprache bezieht sich dies auf eine Investitionsperiode von ein bis zwei Jahren. Es gibt noch kürzere Zeiträume, wie z. B. Tageshandel, wenn Aktien während des Tages gekauft und verkauft werden.

So ermitteln Sie die besten Aktiendepots

Anleger bezeichnen an der Börse den Handel für einige Monate, maximal ein Jahr, als „Swing Trading“, weil Sie versuchen, mit kurzfristigen Kursschwankungen Geld zu verdienen. Für langfristige Anlagemöglichkeiten spielen die Unternehmen bei Swingtrades nur eine untergeordnete Rolle. Alles, was Sie über die grundlegende Analyse erfahren haben, kann für kurzfristige Investitionen verworfen werden.

Es geht vielmehr darum, wie sich der Aktienkurs entwickeln wird – und das werden wir in Bezug auf die technische Analyse und vor allem die Chart-Analyse herausfinden. Für einen kurzfristigen Anleger sind Aktien, die derzeit unter den Kosten gehandelt werden und die niedrigsten KUV, KGV, KBV und KCV sind, zunächst uninteressant. Sie sollten dies jedoch mit den aktuellsten möglichen Daten berechnen – in der Regel sind dies vierteljährliche Zahlen der jeweiligen Unternehmen. Wenn Sie über interessante Unternehmen verfügen, sollten Sie sich die bei der Analyse des Diagramms erhaltenen Daten ansehen. Dazu gehören kurzfristige Indikatoren wie die 90-Tage-Durchschnittskurve, MACD, RSI und die Bollinger-Bänder.

BMW als Beispiel für erfolgreichen Swing-Handel

BMW ist eine Aktie, die in den letzten Jahren preislich unterbewertet wurde. Wenn wir vor einigen Jahren auf die Geschichte der Börse zurückgreifen, wäre der 20. November 2014 ein guter Zeitpunkt, um zu kaufen. An diesem Tag durchbrach der Aktienkurs das 90-Tage-Lineup (Kaufsignal 1), der obere Bollinger-Band (Kaufsignal 2) und der MACD stieg vor wenigen Tagen von fast 0 auf ein positives Ergebnis (Kaufsignal 3), der RSI zeigte neutrale Kaufaktivität der BMW-Aktie, sodass keine Verkaufsgefahr bestand. Der Eintrittspreis an diesem Tag betrug 84,71 Euro. Heute sind es 75,60 Euro. Der langfristige Trader würde jedoch in diesem Zeitraum viermal Dividenden erhalten und wuchs jetzt um 10 Prozent.

Ein Swing-Trader würde im gleichen Zeitraum 18-mal Aktien kaufen und verkaufen. Ohne Berücksichtigung der Einzelheiten zu jeder dieser Transaktionen würde der Swing-Trader 57 Prozent erhalten – trotz der Tatsache, dass Dividenden nur zweimal in derselben Periode eingegangen sind. In den anderen zwei Jahren hätte er zum Zeitpunkt der Dividendenzahlung keine BMW-Aktien gehalten.

Es hört sich fantastisch an, sollte aber mit Vorsicht betrachtet werden: Erstens würden die Verlustphasen unter den 18 Deals liegen. Ein Swing Trader muss einem solchen Widerstand etwas entgegensetzen können. Zweitens sinkt der Gewinn aufgrund der Tatsache, dass die Preiserhöhung aus dem Verkauf von Aktien einer Einkommenssteuer von 25 Prozent unterliegt. Darüber hinaus erhebt der Broker normalerweise für jede Transaktion eine Gebühr. Abhängig von der Bank, in die Sie Ihr Geld investieren, ist Ihre Geldbörse für 18 Transaktionen mehr oder weniger gut. Trotz all dieser Kosten erhält der Swing-Trader in diesem Beispiel jedoch über vier Jahre hinweg ein Plus von 36 Prozent. Dies entspricht einem Jahreseinkommen von rund acht Prozent.

Worauf Privatpersonen achten sollten

Privatanleger müssen zunächst sicherstellen, dass das Beteiligungsportfolio nicht dem Aktienportfolio belastet wird. Sie nehmen den größten Teil des Gewinns auf, insbesondere wenn nur wenige Trades geordert werden. Überhöhte Transaktionskosten im Aktienportfolio für Anfänger sollten ebenfalls vermieden werden. Nachfolgend sind drei Broker aufgeführt.

Degiro, ein Online-Broker aus den Niederlanden, der mit den derzeit rentabelsten Handelsgebühren gewinnen kann. Die Bedingungen in Degiro sind immer günstig. Zertifikate und Aktien können für nur 2 Euro verkauft und gekauft werden, Optionen und Futures sogar für 0,75 Euro. Alle Gebühren sind normalerweise auf der Degiro-Website aufgeführt. Darüber hinaus gibt es detaillierte Informationen zu Handelsprodukten, Handelssälen und dem Lieferanten selbst. Für zusätzliche Fragen gibt es ein breites Spektrum an häufig gestellten Fragen. Der Support ist rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche per Telefon und E-Mail verfügbar. Die Trades werden über eine eigene Handels-Plattform abgewickelt, die auch über ein Smartphone oder einen Tablet-PC verfügbar ist.

Flatex ist ein Broker, der Depotkonten zu sehr attraktiven festen Preisen anbietet. Der Handel ist außerbörslich kostenlos und über verschiedene Partner möglich. ETF-Fonds und eine breite Palette von Handelsmöglichkeiten, sind gegeben. Forex- und CFD-Handel ist ebenfalls möglich. Darüber hinaus gibt es ein sehr umfangreiches Schulungsangebot. Neben häufig gestellten Fragen gibt es E-Books, Videos und Webinare. Die bereits genannten Festpreise werden ab 5,95 Euro angeboten. Transaktionen werden entweder über Flatex Trader oder über MetaTrader 4 abgewickelt. Für den Handel unterwegs können diverse Anwendungen kostenlos heruntergeladen werden.

OnVista
ist ein weiterer Online-Broker, in dem Privatanleger zu wettbewerbsfähigen Bedingungen handeln können. Kunden haben Zugang zu allen wichtigen Handelsplattformen in Deutschland sowie zu 13 Devisenbörsen. Der Vorschlag für den außerbörslichen Handel ähnelt dem von Flatex. Es gibt jedoch keine festen Preiskonditionen. In OnVista gibt es wie in anderen Brokern ein Standard-Repository für kostenlose Proben. Für den CFD-Handel wird auch ein Demo-Konto angeboten. Es gibt auch einen großen Informationsbereich mit zahlreichen Lernmöglichkeiten.

Fazit zum Aktienportfolio für Einsteiger

Neulinge finden schnell ihren Weg mit speziellen Depots für Anfänger. Entscheidend ist neben günstigen Konditionen ein umfangreiches Bildungsangebot sowie eine leicht zugängliche Betreuung. Neben Aktien sind Fonds und ETFs besonders für Anfänger interessant.

 

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