Crowdfunding-Plattformen: so funktioniert’s!

Es existieren aktuell diverse Crowdfunding-Plattformen, über die private Personen sowie Gesellschaften ein Start-up finanzieren können. Das Phänomen Crowdfunding ist noch relativ jung. Das Word kommt aus dem Englischen und setzt sich aus den Begriffen crowd – für Menge oder Menschenmasse und funding – für Finanzierung zusammen. Man könnte den Begriff mit der Bezeichnung Schwarmfinanzierung übersetzen.

Wie funktioniert die Bewerbung, um auf einer Crowdfunding-Plattform vorgestellt zu werden?

Wer eine gute Geschäftsidee hat, kann diese durch verschiedene Investoren und dank der Hilfe von speziellen Plattformen finanzieren. Hierfür müssen Start-ups zunächst ein Pitch Deck an Portale wie zum Beispiel Seedmatch senden. In diesem sollen das Unternehmen sowie das Geschäftskonzept vorgestellt werden. Anschließend wird das Portal entscheiden, ob die Geschäftsidee für das Crowdinvesting in Betracht gezogen werden kann. Die Entscheidung wird normalerweise binnen relativ kurzer Zeit entschieden und dem Start-up bekannt gegeben.Fällt diese positiv aus, muss das Start-up verschiedene Unterlagen einreichen und kann ggf. Fragen zum Crowdinvesting stellen. Sofern der Businessplan des Start-ups gut ankommt, wird das Start-up in der Regel eingeladen, um die Geschäftsidee sowie den Funding-Ablauf zu besprechen. Anschließend wird der Vertrag vereinbart.

Wenn eine passende Plattform gefunden wurde

Nun muss das Start-up sich darauf vorbereiten, sich auf der Crowdfunding-Plattform vorzustellen und zu präsentieren. Für das Crowdfunding muss das Start-up schließlich eine Fundingschwelle sowie ein Fundinglimit festlegen. Sobald das Projekt auf der Plattform wie zum Beispiel Seedmatch veröffentlicht wurde, haben die User der Plattform die Möglichkeit, innerhalb von 60 Tagen ihr Geld in das Projekt zu investieren. Gegebenenfalls, kann der Zeitraum von 60 Tagen um weitere 60 Tage verlängert werden. Das Investieren ist hier ab 250 Euro möglich. Der Investmentvertrag wird jedoch nur gültig, sofern die Fundingschwelle erreicht wird. Falls dies im vorgegebenen Zeitraum nicht geschieht, wird jeder Investor sein Geld zurückbekommen. Wenn jedoch das Crowdfunding erfolgreich verläuft, werden die Investoren an dem wirtschaftlichen Erfolg des entsprechenden Start-ups teilnehmen können.

Transparente Dokumentation

Dabei werden die Start-ups den Investoren über die Plattform regelmäßig Reportings zuschicken. Durch diese Reportings können die Investoren die Entwicklung des Start-ups verfolgen. Zudem dient die Plattform den Investoren und dem Start-up zu Kommunikation. Dadurch können Start-ups durch das Crowdfunding nicht nur eine Finanzierungsmöglichkeit, sondern ebenso Feedback und Kritik durch die Investoren erhalten. Investoren können dem Start-up hingegen durch ihre Erfahrungen helfen und ggf. dafür sorgen, dass das Start-up weiter wächst. Gleichzeitig können sie durch Seedmatch am Erfolg von Start-ups partizipieren und durch ihr Investment langfristig von einem Gewinnpotenzial profitieren.

Fazit – das Positive am Crowdfunding

Das Crowdfunding bietet jungen Unternehmen und Start-ups eine sehr gute Möglichkeit Kapital zu generieren. Gleichzeitig werden besonders Nischenprojekte dadurch unterstützt und gefördert. Das Crowdfunding geht auch immer mit einer gewissen öffentlichen Aufmerksamkeit einher und kann daher positiv zur Markenbekanntheit der Unternehmung beitragen.

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